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Survivor - Eye Of The Tiger




Release Info: 1982 - Volcano - Full Length
Band Info: USA - 1977 - AOR
Bewertung: 8


Songs

1. Eye Of The Tiger
2. Feels Like Love
3. Hesitation Dance
4. The One That Really Matters
5. I'm Not That Man Anymore
6. Children Of The Night
7. Ever Since The World Began
8. American Heartbeat
9. Silver Girl

Damals war die Welt für Liebhaber des gepflegten melodischen Stadionrocks noch in Ordnung. Guitarist und Keyboarder Jim Peterik, der schon mit den Ides Of March den veritablen Hit Vehicles veröffentlicht hatte, traf Ende der 70er in Chicago den ambitionierten Guitarristen Frankie Sullivan. Die Band wuchs bald zu einer fünfköpfigen Besetzung an, als Sänger gewann man zunächst David Bickler. Das Debütalbum mit gradlinigem Rock, eingängigen Melodien, pianolastigen Balladen blieb wie das Nachfolgealbum „Premonition" noch weitegehend unbeachtet. Dann überlegte sich Sylvester Stallone, der ein Fan der Band war, dieser den Auftrag zu geben, für den 3. Teil der Boxersaga „Rocky" den Titletrack zu schreiben. Der Rest ist Filmgeschichte...Survivor erntete einen Grammy, wurde für den Oscar nominiert und hatte seinen ersten Welthit. Spätere Filmhits kamen doch mit „Burning Heart" zum vierten Teil und dem Song „Moment Of Truth" zum Film „Karate Kid" hinzu. Dieses Album ist ein Meisterstück melodischer Rockmusik, die in den 80er Jahren vor allem durch Bands wie Journey oder Foreigner populär gemacht wurde. Es fällt geschlossener und gereifter aus als die beiden Vorgänger. Peterik und Sullivan erwiesen sich als kongeniales und eingespieltes Songwriter-Team, die den kompakten und eingängigen Rockperlen wie „Feels Like Love" oder „American Heartbeat" den nötigen Pfiff und Balladen wie „Ever Since The World Began" oder „I'm Not That Man Anymore" den passenden Herzschmerz zufügten. Das Keyboard bzw. Piano darf immer mal wieder in die erste Reihe, bevor es dann von teilweise auch doppelläufigen Guitarren wieder verdrängt wird. Bicklers kehlige Stimme passt auch zu eher bluesigen Nummern wir „Hesitation Dance" oder schon sehr schnellen Nummern wie „Children of the Night". Genauso empfehlenswert ist das Nachfolgealbum „Caught In The Game" mit dem genialen Titeltrack und dem fantastischen „Jackie Don't Go". Dannach musste Bickler wegen Stimmproblemen den Dienst quittieren und man engagierte Jimi Jamison (ex-Kobra), mit dem zunächst die Serie der Charterfolge fortgesetzt wurde. Nachdem Jamison sich im Streit trennte, kehrte Bickler kurzfristig zurück. Jamison hatte noch einen großen Erfolg als Solist mit „I Always Be There", dem Titeltrack zu BAYWATCH. Mittlerweile touren Survivor auch wieder mit Jamison, Platten sind aber schon länger nicht mehr veröffentlicht worden. Schade eigentlich, aber der aufkommende Grunge Anfang der 90er Jahre ist eben auch an dieser Klasseband nicht spurlos vorüber gezogen.(AMAZON)





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