1. Somewhere In America
2. Can't Getcha Offa My Mind
3. Let It Be Now
4. As Soon As Love Finds Me
5. Youngblood
6. Love Has Got Me
7. Whole Town's Talking
8. 20/20
9. Freelance
10. Nothing Can Shake Me (From Your Love)
11. Whatever It Takes
Aus einem Zusammentreffen von Frankie Sullivan und Jim Peterik (Ides Of March, Worldstage, Pride Of Lions) entstand Ende der 70er Jahre in Chicago mit der Gruppe SURVIVOR eine der erfolgreichsten Bands im Bereich des melodischen Rock während der 80er Jahre. Der Gitarrist und Pianist Peterik hatte mit den IDES OF MARCH bereits den Hit "Vehicles" veröffentlicht und seine Songwriting-Talent unter Beweis gestellt. Sullivan, ebenfalls Gitarrist, und Peterik sollten sich in der Folgezeit als kongeniales Autorenteam erweisen. Aus ihrer Feder stammen Hits wie "Eye Of The Tiger", "Burning Heart", "High On You", "Is This Love", "Moment Of Truth" oder "The Search Is Over", die von den Sängern Dave Bickler (JAMESTOWN MASSACRE) und später Jimi Jamison (COBRA) intoniert wurden. Allerdings war dem Fünfer nicht gleich zu Beginn Erfolg beschieden. Ende der 70er schrieb die Gruppe zahlreiche Songs und machte sich mit energiegeladenen Live-Shows allmählich einen Namen. Der Bootleg "Live At Haymarket 1979" zeugt noch von dieser frühen Phase. Das damalige Songrepertoire wirkt etwas unausgereift und bei heutiger Betrachtung auch relativ altbacken. Der Bootleg weist allerdings mit dem Song "Somewhere In America" einen Klassiker-Track auf, der zu Recht auch seinen Weg auf dieses Debüt-Album finden sollte. Die Plattenfirma Scotti Brothers gab der Gruppe dann einen Chance und ermöglichte die ersten professionellen Aufnahmen für das Debütalbum. Kleines Detail am Rande: das Plattencover ziert niemand anderes als die damals noch völlig unbekannte Aktrice Kim Basinger. Der namenlose Erstling vereint schon alle wesentlichen Stärken dieser Ausnahmeband in sich. Peterik/ Sullivan schneiderten Bicklers kehliger Stimme Songs wie "Whatever It Takes", "Whole Town's Talkin" und "Love Has Got Me" nach Maß auf den Leib. Songlängen zwischen drei und fünf Minuten, rifforientierte Rocksongs mit gelungenen Melodiebögen und einprägsame Refrains mit hohem Wiedererkennungswert machen die Vorzüge dieser Band aus.
Sicher, ihren kreative und kommerzielle Hochphase erreichte die Band erst mit dem dritten Album "Eye Of The Tiger", nachdem Sylvester Stallone sie gebeten hatte, für den dritten Teil seiner Boxer-Saga Rocky den Titeltrack zu verfassen. Fans der Band und Liebhaber gut gemachter Rockmusik aus dem Bereich des Melodic Rock/ AOR sollten diesen noch etwas ungehobelten ersten Aufschlag gleichwohl antesten. Gerade Songs wie "Somewhere in America ", "Can't Getcha Offa My Mind " und "Whole Town Is Talkin" sind echte Klassiker. Höhepunkt des Albums ist für mich jedoch der epische Track "Nothing Can Shake Me (From Your Love)", der getragen beginnt, sich aber gleich einer kleinen Rockoper entwickelt. Es ist vielleicht Bicklers - den ich Jamison immer etwas vorgezogen habe - stärkste Vokalleistung auf den vier mit ihm veröffentlichten Alben. Der Song gehörte auch Jahre später noch häufig zum Live-Repertoire der Band.(AMAZON)

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