Bewertung: 8
2. Holy Sin
3. Until The Last
4. Blackened Skies
5. Burning Star
6. Insight
7. Reveal The Secrets
8. Soulfly
9. Nice Dreams
10. Resting Places
11. Freedom
12. Gone Too Far
Heiliger Herzinfarkt! Für eine halbe Minute hat man doch glatt den Eindruck, es hier mit einer neuen Rammstein-Scheibe zu tun zu haben. Doch dann lässt der Schreck gottlob nach, und der Opener 'Eye Of Horus' röhrt als satter Power Metal-Stampfer aus den Boxen. Und "Power" ist definitiv der Knackpunkt bei diesem zweiten Output der Band um den ehemaligen Ivanhoe- bzw. derzeitigen Brainstorm-Sänger Andy B. Franck. Denn "Sinctuary" knallt um einiges heftiger auf den Solarplexus als das ebenfalls nicht gerade schwachbrüstige Debüt "Truth To Promises". Hauptgrund für dieses Plus an Härte dürfte in erster Linie der Wechsel an der Klampfe sein. Der neue Mann Cedric Dupont leiert sich nämlich einen ganzen Haufen Metal Church/Savatage-kompatibler Power-Riffs aus dem Handgelenk, kann allerdings auch sehr gefühlvoll zu Werke gehen. Trotzdem: Ohne Andys überragende Stimme wären SYMPHORCE nur die Hälfte wert. Der Mann ist ein echtes Ausnahmetalent und einer der ganz wenigen, die es sogar mit einem Bruce Dickinson aufnehmen können. Hört euch mal 'Holy Sin' mit geschlossenen Augen an und vergleicht es mit einem x-beliebigen Dickinson-Song. Ihr werdet kaum einen Unterschied heraushören! Einzelne Songs hervorzuheben, wäre ziemlich müßig, da der komplette Silberling gänzlich ohne Schwachpunkt über die Runden kommt. Egal ob Power Metal-Brett (teilweise mit gut integrierten modernen Soundeffekten) oder klischeefreie Ballade: Hier stimmt einfach alles. (ROCK HARD 9 / 10)


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