Bewertung: 7,5
1. Intro
2. Servant Of The Bones
3. Another Time Around
4. Where The Sun Never Shines
5. Order Of The Seven Poles
6. Undead
7. No Tears In The Rain
8. Intro / Lord On High
9. Corporate Masters
10. No Wings To Burn
11. The Dead And His Son
Wenn man eine Kapelle benennen sollte, die das Kaspertheater so mancher True-Metaller ad absurdum führt, weil sie wahrhaftig durch und durch ehrlichen Metal ohne Firlefanz und dusselige Verkleidungen spielt und alleine mit grenzenloser Power und Leidenschaft mitreißt, dann stünden die Jungs von TAD MOROSE ganz oben auf der Kandidatenliste. Die Polarkreis-Connection liefert x-mal gehämmerten und gehärteten Schwedenstahl mit einer brachial zugehauenen Kante, die stellenweise nur wenige Meter vor der Grenze zum Presslufthammer abbricht. Stilistisch bewegt sich der Fünfer in der Tradition US-metallischer Einflüsse wie den klassischen Outfits von Vicious Rumors, Armored Saint und Crimson Glory, die den Bollnäs-Fleischwolf als homogene Mischung verlassen. Manko ist allerdings, dass das sechste Album der Nordländer nur teilweise außergewöhnliche Songideen präsentiert. Echte Ausfälle gibt's nicht zu notieren, aber doch einige eher mittelprächtige Strecken. So bleibt unterm Strich nur ein Siebenpfünder stehen - und der Verweis auf drei Anspieltipps: 'Lord On High', der Titeltrack 'Undead' und der wuchtige Opener 'Servant Of The Bones', der wie ein Tornado durch die gute Stube fegt. (ROCK HARD 7 /10)


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