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Tankard - Fat...Ugly & Live




Release Info: 1991 - Noise - Live
Band Info: Deutschland - 1982 - Thrash Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Intro
2. The Meaning Of Life
3. Mercenary
4. Intro Beermuda
5. Beermuda
6. Total Addiction
7. Intro Poison
8. Poison
9. We Are Us
10. Maniac Forces
11. Live To Dive
12. Chemical Invasion
13. The Morning After
14. Space Beer
15. Medley
16. Intro (Empty) Tankard
17. (Empty) Tankard

Frankfurts selbsternannte Edelmuckerszene lachte sich schief, als die Proleten von TANKARD 1984 ihr erstes Demo "Heavy Metal Vanguard" veröffentlichten. Musikalisch eine unausgegorene Thrash/Punk-Symbiose, bot das Tape vor allem textlich so manchen geistigen Tiefflieger, der heftigste Zwerchfellreizungen verursachte. Beispiel 'Incredible Loudness': "Every day and all night long/The fucking breakdancer wants to be strong/We don't want their fucking sound/We want Metal, play it loud!" Hmm... Sieben Jahre sind seitdem ins Land gezogen, und heute sind es TANKARD, die gut Lachen haben. Während Mainhattans Edelmucker immer noch von Plattenverträgen, Ruhm und Reichtum träumen, haben die Prolls nicht nur schon fünf Vinylveröffentlichungen auf der Habenseite, sondern überdies auch so etwas wie Karriere in aller Bescheidenheit gemacht - bestätigt durch zahlreiche Tourneen im In- und Ausland, gekrönt durch den Chartentry ihrer letzten Studio-LP "The Meaning Of Life". Die Bilanz dieser Erfolgsgeschichte legt die Band dieser Tage in Form eines Livealbums vor, mitgeschnitten von Stammproduzent Harris Johns in der Bochumer Zeche und beim Heimspiel in Frankfurt. Die livehaftige Kelle schöpft aus dem gesamten Repertoire der Band. Angefangen bei '84er Jahrgängen ('Maniac Forces', 'Poison', 'Mercenary') bis hin zu jüngsten Gassenhauern ('The Meaning Of Life', 'Beermuda' etc.) ist alles vertreten, was in den Jahren unverzichtbar geworden ist für Bühnengaudi nach TANKARD'schem Verständnis. Naheliegend also, 'Fat, Ugly & Live' nicht nur zum Titel des Jahres, sondern auch zur adäquaten Liveversion des hierzulande nie veröffentlichten "Hair Of The Dog"-Samplers zu erklären - das Beste ist in der Tat am Start. Da kann Noise die LP im Labelinfo denn auch als "value for money" deklarieren, ohne rot zu werden: Gut 60 Minuten origineller Thrash (findet man selten genug), astrein produziert und verpackt in Krüger-dekorierte Pappe, lassen sich herrlich ehrlich promoten. (ROCK HARD 9 / 10)






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