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Taraxacum - Spirit Of Freedom




Release Info: 2001 - MTM - Full Length
Band Info: Deutschland - 2000 - Power Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Spirit Of Freedom
2. Blast Off
3. Alone
4. Circle Of Fools
5. Delirium
6. Life Goes On
7. Never Let You Go
8. Believe In You
9. Think I

TARAXACUM ist in erster Linie das Baby von Edguy/Ex-Squealer-Bassist Tobias Exxel, der hier seine Songwriting-Ambitionen voll ausleben kann - acht von neun Stücken stammen aus seiner Feder - und auch seine Roots als Gitarrist wieder aufleben lässt. Schließlich hat der Mann als Sixstringer angefangen und sattelte nur auf den Bass um, weil bei Squealer seinerzeit eben dieser Job zu besetzen war. Das übrige Line-up besteht aus Steel Prophet-Sänger Rick Mythiasin, der hier einen gewohnt exzellenten Job abliefert und sein Gesangspektrum um einige neue Nuancen erweitert, Keyboard-As Ferdy Doernberg, dem ehemaligen Squealer-Drummer Frank Wolf sowie dem bei zwei Songs trommelnden Edguy-Schlagwerker Felix Bohnke.

Das Schöne an „Spirit Of Freedom": Die Scheibe klingt definitiv nicht wie ein lauwarmer Aufguss von Edguy, Steel Prophet oder Squealer. Stattdessen haben TARAXACUM ein extrem abwechslungsreiches Melodic Metal/Heavy Rock-Album abgeliefert, das allenfalls bei der schnellen Abgehnummer ´Blast Off´ an die genannten Bands erinnert. Ansonsten gibt es durchweg eingängige Mucke mit starken Bezügen zum Hardrock der Siebziger und zum AOR der Achtziger zu hören, die immer wieder mit tollen Backing-Chören und definitiv mehrheitsfähigen Refrains begeistert. Erinnerungen an Größen wie Deep Purple, Uriah Heep, die ganz frühen Heart oder auch Queensrÿche werden gleich im Dutzend wach.

Highlights der durchweg gutklassigen Veröffentlichung sind der straighte, mit Disco-kompatiblen „Uhuhu"-Chören und einem feinen Moog-Solo aufwartende Rocker ´Circle Of Fools´, das von Ferdy Doernberg komponierte Achtziger-Hookmonster ´Never Let You Go´, sowie das Deep Purple-mäßige Titelstück. Relative Lowlights sind die nie so recht in Fahrt kommende Halbballade ´Believe In You´ und der etwas blutarme Sound der Platte, der den Kompositionen einiges von ihrem natürlichen Drive nimmt. Etwas verwunderlich, da das Material vom erfahrenen Duo Kai Hansen/Dirk Schlächter abgemischt wurde. (ROCK HARD 8 / 10)



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