1. Anteroom Of Death
2. Until My Last Breath
3. I Feel Immortal
4. In For A Kill
5. Underneath
6. Little Lies
7. Rivers Of Lust
8. Dark Star
9. Falling Awake
10. The Archive Of Lost Dreams
11. Crimson Deep
Wer schafft es ein ganzes Review über TARJA TURUNEN zu schreiben, ohne darin NIGHTWISH zu erwähnen? Ich nicht, Projekt misslungen… Doch kommen wir nun auf das wirkliche Thema zu sprechen: die schöne Finnin mit der noch schöneren Stimme ist wieder am Start und präsentiert uns mit „What Lies Beneath“ Anfang September den Nachfolger zum richtig guten „My Winter Storm“. Natürlich stellt sich sofort die Frage, wie TARJA anno 2010 klingt. Ob sie einen radikalen Kurswechsel vorgenommen hat oder ihrer ureigenen Stilistik treu geblieben ist. Um gleich einen Faktor vorweg zu nehmen: TARJA klingt auch auf „What Lies Beneath“ noch unverkennbar nach TARJA, das Ganze ist aber definitiv einen Tick moderner und rockiger angelegt.
Lebte „My Winter Storm“ noch größtenteils von seinen atmosphärischen, filmisch angehauchten Momenten, kommt die neue Platte geradliniger, einfach kompakter daher. Während das vorab präsntierte „Falling Awake“ Metal-lastige, eingängige Elemente à la frühere NIGHTWISH zu bieten hat, wählt „Until My Last Breath“ eher die poppigere Schiene und „Crimson Deep“ gibt eine balladeske, ruhige Stimmung vor. Obwohl mit dem düsteren, manchmal etwas zähflüssigen „Dark Star“ und dem unrhythmisch, überraschenden „Anteroom Of Death“ zwei ganz starke Tracks vertreten sind, kann „What Lies Beneath“ nicht mich wirklich zur Gänze überzeugen. „I Feel Immortal“ ist zwar typisch TARJA und hat eine nette Melodie zu bieten, hat aber absolut keine packenden Momente intus. Ähnlich verhält es sich mit „Underneath“, das sich musikalisch nicht wirklich entfalten kann. „Little Lies“ hat da schon ein wenig mehr zu bieten, ist aber trotz seines eingängigen Refrains kein Übersong geworden.


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