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Testament - Dark Roots Of Earth




Release Info: 2012 - Nuclear Blast - Full Length
Band Info: USA - 1986 - Thrash Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Rise Up
2. Native Blood
3. Dark Roots Of Earth
4. True American Hate
5. A Day In The Death
6. Cold Embrace
7. Man Kills Mankind
8. Throne Of Thorns
9. Last Stand For Independence

The Formation Of Damnation war DAS Thrash-Album des Jahres 2008 und katapultierte TESTAMENT nach langer Zwangspause (während der Überfrontmann Chuck Billy - erfolgreich - gegen den Krebs kämpfte) zurück an die Spitze. Ende der Achtziger, nach drei überragenden Longplayern, hätte ja nicht viel gefehlt, und TESTAMENT hätten zu den Big Four des US-Thrash aufgeschlossen. Nach Anthrax und vor Overkill bzw. Exodus galten sie damals als die Nummer fünf, die mit ihrem Debüt The Legacy wahrscheinlich zwei Jahre zu spät auf der Bildfläche erschienen war. Album Nummer vier, Souls Of Black (1990), war dann allerdings ein leichter Rückschritt, und der ganz, ganz große Durchbruch blieb aus.
Egal. Was zählt, ist die Tatsache, dass TESTAMENT zu den prägenden Vätern des Bay Area Thrash zählen und auch heute noch absolut relevant für die Metalszene sind. Vielleicht tat die lange Pause zu Anfang des neuen Jahrtausends sogar gut und weckte neue Kräfte, die den Comeback-Longplayer The Formation Of Damnation so stark gemacht haben. Dark Roots Of Earth strahlt eine ähnliche Souveränität aus, deckt alle Facetten des TESTAMENT-Sounds (von etwas geschliffenerem, melodischem Thrash bis hin zu äußerst ruppigen, fast schon Death-Metal-lastigen Klängen) ab, enthält ein paar absolute Volltreffer - ist aber unterm Strich trotzdem nicht ganz so stark wie der überragende Vorgänger. Das vorab auf unserer Lauschangriff-CD veröffentlichte ´True American Hate´ finde ich zum Beispiel nur durchschnittlich, weil ich Chucks Death-Metal-Stimme nicht besonders mag. Viel besser klingt er meiner Meinung nach, wenn er - wie in ´Man Kills Mankind´, ´A Day In The Death´ oder ´Native Blood´ - sein melodischeres, differenzierteres Shouting einsetzt. Und dass er sogar richtig singen kann (wie in der Halbballade ´Cold Embrace´ oder im Titelsong ´Dark Roots Of Earth´), darf er für meinen Geschmack auch ruhig öfter zeigen.(ROCK HARD 8 / 10)

Testament - Photo




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