2. Gothic Kabbalah
3. The Perennial Sophia
4. Wisdom And The Cage
5. Son Of The Staves Of Time
6. Tuna 1613
7. Trul
8. Close Up The Streams
9. The Wand Of Abaris
10. Three Treasures
11. Path To Arcady
12. Tof - The Trinity
13. Chain Of Minerva
14. The Falling Stone
15. Adulruna Rediviva
Man kann angesichts der schieren Klasse, mit der THERION in halsbrecherischem Tempo durch die Botanik unzähliger Genres pflügen, nicht anders, als beeindruckt zu sein. Und sie legen dabei stets eine lässige Eingängigkeit an den Tag, als hätten Megadeth-artige Grooves und Klassik-Folk à la Jethro Tull (Titelsong), fett swingender Seventies-Rock inklusive Hammondorgel und dramatische Männerchöre (´Tuna 1613´) oder finsterer Doom und jazzige Basssoli (´The Wisdom And The Cage´) seit jeher zusammengehört wie Angela und Merkel. Im direkten Vergleich zu seinem Vorgänger ist der neue Doppeldecker noch progressiver und verspielter, dabei luftiger und weniger orchestral geworden, kann dem großartigen „Lemuria/Sirius B" aber nicht ganz das Wasser reichen. Das liegt einerseits daran, dass aus der Vielzahl unterschiedlicher Gesangsstile der (glücklicherweise nicht allzu häufig eingesetzte) männlich-dramatische Sologesang negativ aus der Reihe fällt und vor lauter Pathos zuweilen arg knödelig wird, andererseits haben sich dieses Mal auch einige nicht so inspirierte Nummern eingeschlichen. Vor allem das 14-minütige ´Adulruna Redivivia´ kann melodisch kaum überzeugen.


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