2. Midgard
3. Asgard
4. Jotunheim
5. Schwarzalbenheim
6. Ljusalfheim
7. Muspelheim
8. Nifelheim
9. Vanaheim
10. Helheim
11. Secret Of The Runes
Wer sich ein THERION-Album zulegt, weiß, was ihn erwartet: jede Menge Bombast, zahlreiche Klassik-Zitate, Chöre, Opernsänger und -sängerinnen, viel Pomp und etwas Kitsch. Dazu ein sattes Pfund Gitarren und eine brillant aufspielende Rhythmus-Sektion. An dieser Rezeptur hat sich auch auf „The Secret Of The Runes" rein gar nix geändert, wenn man mal davon absieht, dass die Klampfen durchaus wieder eine etwas dominantere Rolle spielen als zuletzt, der Schwermetall-Faktor also wieder zugenommen hat. Abgesehen davon liegt es freilich völlig im Auge des Betrachters, ob man die Musik von THERION nun spannend oder furchtbar langweilig findet. Abertausende Fans beim Auftritt in Wacken fanden´s klasse, ich tu´s ebenfalls, auch wenn das magische „Theli"-Album wohl für immer unerreicht bleiben wird. Klar, Erbsenzähler können mit Recht behaupten, dass THERION seit drei Scheiben immer das Gleiche machen - aber was sie machen, gelingt ihnen so dermaßen gut, dass man ihnen fast nicht böse sein kann. Zumal komplex arrangierte Kompositionen wie auf „The Secret Of The Runes" mehr musikalischen Anspruch haben als vieles andere, was momentan auf dem Metal-Sektor veröffentlicht wird. Deswegen gilt nach wie vor: Daumen hoch! (ROCK HARD 8,5 /10)


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