2. Storm Warning
3. Crystal Sky
4. City Of Angels
5. Frozen In Time
6. Tears Of The World
7. Heaven On Their Minds
8. In Remembrance
9. The Gatekeeper
10. Shadow Of The Sun
11. Winds Of War
Bands aus der Bay Area umgibt immer noch ein nostalgischer Glanz, der dem Headbanger selbst heute noch Tränen der Erinnerung in die Augen treibt. (Falls er über 35 ist und dreimal pro Tag Biovital zu sich nimmt... - Red.) Ob diese Combo hier allerdings jemals einen solch massiven Einfluss wie Exodus, Heathen, Metallica oder Death Angel haben wird, darf getrost bezweifelt werden. TOTAL ECLIPSE bewegen sich einerseits im mainstreamigen Power Metal, andererseits besitzt die Truppe nicht das songschreiberische Talent, um große Taten zu vollbringen. Was sich auf "Ashes Of Eden" so tummelt, ist nett anzuhören, aber so durchgelutscht wie ein alter Kaugummi. Da fehlt es an Überraschungsmomenten und Innovationen, um im übersättigten Kraftmetal-Genre eine Duftmarke zu setzen. Den Songs fehlt es am letzten Kick, auch wenn die Produktion kraftvoll und heavy rüberkommt. Trotzdem findet sich neben diversen Durchschnittsnummern auch die ein oder andere Songperle. So ist ´In Remembrance´ ein guter Galoppel-Opener, das schwerfällige und mächtige ´Gatekeeper´ ein stampfender Groover mit ordentlich Zunder im Gebälk und das melodische ´Frozen In Time´ ein flotter Mitklatscher mit Erinnerungspotenzial. Highlight ist jedoch die Intonierung von ´Heaven On Their Minds´, einem der besten Songs aus dem "Jesus Christ Superstar"-Musical. Geile Version, wenn auch die stimmlichen Grenzen von Shouter Andrea Giardini so richtig zu Tage treten. Insgesamt kein wirklich schwaches Album, für ein positives Fazit allerdings mit zu vielen Hängern versehen. (ROCK HARD 8 / 10)


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