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Triddana - The Power & The Will

Triddana - The Power & the Will

Release Info: 2015 - Full Length
Band Info: Argentinien - 2011 - Power Metal
Bewertung: 8       


Songs:

1. Shouting Aloud
2. When The Enemys Close
3. Death Blow
4. Echo Through The Days
5. Everything Returns
6. The Snake & The Pit
7. The Mighty In My Blood
8. Galopping Shadows
9. Becoming
10. Everlasting Lie
11. Awakening
12. The Power & The Will

Lange ist das Metal-Jahr 2015 nun nicht mehr. Und dennoch haben sich gerade für den Dezember noch einige hochkarätige Power Metal-Spezialisten angekündigt – so auch die Argentinische Power / Folk-Combo TRIDDANA. THE POWER AND THE WILL ist das zweite Studioalbum der noch jungen Band, deren Mitglieder teilweise aus der bekannteren argentinischen Formation SKILTRON hervorgehen und so über ausreichend Erfahrung verfügen. Und das hört man dem Album auch an – neben dem unausweichlichen Eindruck, das hier etwas ganz und gar interessantes passiert. Schließlich klingt das Album im allgemeinen Genre-Wust verdächtig erfrischend – und weiß nicht nur durch die eher seltene Kombination von Folk und Power Metal hervorzustechen, sondern vor allem auch durch den markanten Leadgesang von Juan José Fornés. Der singt eher tief und gemäßigt, während seine Stimme auch deutlich rauer ist als die vieler Genre-Kollegen. Wenn man schon Vergleiche anberaumen wollte, so müsste man am ehesten jemanden wie Magnus Winterwild von AXENSTAR zu Rate ziehen – doch im großen und ganzen klingen TRIDDANA wunderbar eigenständig. Auch, da Juan José Fornés in Nummern wie WHEN THE ENEMIES CLOSE oder DEATH BLOW schlicht brilliert. Die Balance aus gradlinig-rauen Momenten und der geschickten Auflockerung des Ganzen im Refrain geht vollends auf – während die hauptsächlich durch einen Dudelsack vertretenen Folk-Elemente niemals zu aufdringlich inszeniert werden. Im Gegenteil; diesbezüglich hält man sich sogar eher zurück, was vor allem auf die Strophen zutrifft – sodass die meisten Kompositionen einem angenehm schwermetallischen, druckvollen Eindruck hinterlassen. Vor allem aber auch einen klassischen – Keyboard-Elemente gibt es kaum, ein Großteil der etablierten Wirkung entsteht aus den schroffen Gitarren, dem deutlich hörbaren Bass und den stampfenden Drums. Schön ist, dass das Album eine Riesenportion Abwechslung bietet – und man nicht das Gefühl hat als würden Nummern wiederholt oder ganz allgemein Lückenfüller präsentiert. Mit Ausnahme von ECHO THROUGH THE DAYS vielleicht, das etwas schwach auf der Brust klingt. Gerade gegen Mitte und zum Ende hin schöpfen TRIDDANA dann aber noch einmal aus dem Vollen: THE MIGHT IN MY BLOOD ist die rhythmisch-energiegeladene Hymne des Albums, GALLOPING SHADOWS ein atmosphärisches Instrumentalstück, zum Takt von BECOMING kann man nur beschwingt mitwippen. Titel wie EVERLASTING LIE wären bei anderen Combos wohl zu mäßigen AOR-Nummern mutiert – doch TRIDDANA schaffen es auch den auf den ersten Blick nicht ganz so spektakulären Titeln das gewisse Etwas zu verpassen. So findet man auch keine typisch-obligatorische Ballade – sondern das stellvertretende Instrumentalstück AWAKENING als passenderes Beispiel für die emotionale Seite der Band. THE POWER & THE WILL klingt von vorne bis hinten rund, und bietet bis auf einige zu vernachlässigende Momente in der etwas schwächeren ersten Albenhälfte einen angenehm druckvollen Power Metal mit schnittigen Folk-Elementen. (OLIVERDSW 7 / 10)




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