2. The Next Call
3. Search For Grace
4. Angels
5. King Of The Wasteland
6. Time Has Come
7. Father's Cave
8. Rocka Rolla
9. The Wraith
10. Hellward
Es ist wohl hinlänglich bekannt, dass mit jeder Kopie (von der Kopie von der Kopie...) ein Stück des Originals verschwindet und die ursprüngliche Message immer mehr verwässert wird. Die finnischen TWILIGHT GUARDIANS eifern Sonata Arctica nach, die bekanntlich gerne Stratovarius heißen würden, welche wiederum Yngwie Malmsteen´s Rising Force als Vorbild hatten. Zwar spielt der Fünfer tapfer und handwerklich beschlagen seine Power-Metal-Hymnen, richtig befriedigend ist Wasteland aber nicht. Das liegt sicher sehr stark an Sänger Vesa Virtanen, der mit seinem nasalen Geknödel noch mehr nervt als der unüberbietbar geglaubte Meister auf diesem Gebiet, nämlich Timo Kotipelto. Die Songs sind austauschbar und oft gehörte Kopien bewährter Klischees. Die neoklassischen Ansätze klingen sehr unreif. Mit einer guten Bearbeitung von Priests ´Rocka Rolla´ machen die TWILIGHT GUARDIANS zwar etwas Boden gut, für eine Kaufempfehlung reicht es jedoch nicht. (ROCK HARD 7,5 / 10)


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