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Twisted Sister - Under The Blade




Release Info: 1982 - Virgin - Full Length 
Band Info: USA - 1973 - Hard Rock
Bewertung: 7,5


Songs:

1. What You Don't Know (Sure Can Hurt You)
2. Bad Boys (Of Rock 'n' Roll)
3. Run For Your Life
4. Sin After Sin
5. Shool' em Down
6. Destroyer
7. Under The Blade
8. Tear It Loose
9. Day Of The Rocker

Die gelinde gesagt miese Soundqualität des Debut-Albums ist Fans der Band bestens bekannt. Warum und weshalb der Sound so grottenschlecht ausgefallen ist, wussten hingegen wohl nur wenige. Hier liegt die Besonderheit dieser CD/DVD-Kombi. Die Bonus-DVD enthält Interviews mit der Band mit einem Blick auf die Entstehung des Albums aus heutiger Sicht. Viele Lustige Details über die Aufnahme-Sessions werden erzählt, wie z. B. vom Aufbau des Equipments in einer Scheune irgendwo in Englands Nirgendwo. Dazu gibt es einige lustige Anekdoten über das englische Essen und das Verhalten einiger Fans während des Auftrittes beim Reading-Festival. Vielleicht war genau dieser punkige und billig anmutende Sound der Grund weshalb man das Album trotzdem heute noch gerne hört. Von den unzähligen völlig glatt-polierten Aufnahmen anderer Bands aus dieser Epoche, hat sich "Under the Blade" jedenfalls drastisch unterschieden und dadurch wohl auch diesen unverwechselbaren Charakter erhalten. Zusätzlich aufgewertet wird das Teil noch durch die Hinzugabe der Songs von der EP "Ruff Cuts" im Anschluss an "Under the Blade". Die EP war damals eine Eigenproduktion und das erste Lebenszeichen der Band auf Vinyl. Zu jener Zeit klangen Songs wie "What you don't know" und "Under the Blade" noch rotziger. Der Auftritt beim legendären Reading-Festival 1982 ist ein Stück Musikgeschichte. Wer ein Jahr später TS beim ersten "Monsters of Rock" auf deutschem Boden erlebt hat, der kommt am Kauf dieses Teils eigentlich nicht vorbei. Von den Auftritten bei den 83er-Festivals in Deutschland ist zwar kein Film-Material erhältlich, aber wer sich die DVD von diesem Auftritt in Reading anschaut, erlebt die Band zumindest vor seinem geistigen Auge auch nochmals als Opener bei den "Monsters of Rock 1983". Zu jenem Zeitpunkt war zwar bereits das zweite Album "You can't stop Rock 'n Roll" erschienen und die Song-Auswahl eine etwas andere, aber das ändert rein gar nichts. Als musikalisches Genie hat kein Mitglied der Band je gegolten. Von der Power die sie damals ausstrahlten, können sich aber heute noch viele Bands eine Scheibe abschneiden. Eigentlich müsste man wegen der an ein paar Stellen eher mäßigen Bild- und Tonqualität einen Stern abziehen, aber mit den technischen Möglichkeiten die die Band damals hatte, war wohl nicht mehr möglich. Dadurch wirkt das Ganze aus heutiger Sicht aber auch so unglaublich authentisch. Insbesondere den um 1968 Geborenen, die den Aufstieg (und Fall) der Band als Jugendliche miterlebt haben, ist dieses Teil nur zu empfehlen. (AMAZON)








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