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Unrest - Bloody Voodoo Night

Unrest - Bloody Voodoo Night

Release Info: 2001 - Black Arrow - Full Length    
Band Info: Deutschland - 1988 - Power Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Runaway (The Voodoo Master's Return)
2. Redlight Fantasy
3. Straight To My Heart (The Voodoo Ceremony)
4. Run Through The Night (The Wild Heart)
5. Pain
6. Master Of Disguise (Cold Steel Whisper Part II)
7. X.T.C.
8. Party Tonight
9. Searching For A Melody
10. Stars Would Shine In A Stormy Night (Still By My Side)
11. Voodoo Master's Drum Revenge

Das neue UNREST-Album ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits ist die Band um Reibeisenröhre Sönke Lau trotz diverser Line-up-Probleme keinen Millimeter von ihrer stilistischen Linie abgewichen und bietet auch auf "Bloody Voodoo Night" Accept-inspirierten, traditionellen Metal, den man gesanglich noch verfeinern konnte (stellenweise erinnert Sönke sogar leicht an Blackie Lawless). Andererseits ist mir jede "ehrliche" Metal-Kapelle suspekt, die mit einem Drumcomputer arbeitet, in ihrem Line-up aber einen Schlagzeuger führt. Sowas nennt man schlicht und einfach Fan-Verarsche - und in dieser Hinsicht sind UNREST nach ihrem getürkten Live-Album ja bereits vorbelastet. Der Drumcomputer (der noch dazu so schlecht programmiert wurde, dass ihn jeder Laie sofort heraushört) stört mich jedenfalls wesentlich mehr als die platten, sprachlich holprigen Texte, die andere Schreiber im Zusammenhang mit UNREST gerne bemängeln. Schade eigentlich, denn das Songmaterial an sich geht gut ins Ohr, hält manch zündende Hookline parat, und nach dem zweiten, dritten Durchlauf kristallisieren sich sogar echte Ohrwürmer heraus. Tja, Jungs, da habt ihr wohl am falschen Ende gespart...(ROCK HARD 7 / 10)



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