1. Hold Your Head Up
2. Blood Red Roses
3. Voice On My TV
4. Rich Kid
5. Cry Freedom
6. Bad Bad Man
7. More Fool You
8. When The War Is Over
9. Lifeline
10. Rough Justice
2. Blood Red Roses
3. Voice On My TV
4. Rich Kid
5. Cry Freedom
6. Bad Bad Man
7. More Fool You
8. When The War Is Over
9. Lifeline
10. Rough Justice
Nach dem gigantischen Flop mit "Equator", verabreichten sich URIAH HEEP eine selbst auferlegte Zwangspause, die sie 1989 mit "Raging Silence" beendeten. Bereits 1986 trennten sich URIAH HEEP von Frontmann PETER GOALBY, der dem Tourstress nicht gewachsen war, und seine musikalische Karriere beendete. In STEPHEN FONTAINE fand man kurzfristigen Ersatz, denn aufgrund von Unzuverlässigkeit und mangelnder Professionalität, er soll tatsächlich Konzerte versäumt haben, wurde er nach nur 3 Monaten wieder gefeuert. Für ihn übernahm dann BERNIE SHAW der bis heute die Stimme von URIAH HEEP ist. Die Formation BOX, SHAW, KERSLAKE, BOLDER und LANZON, sollte für viele Jahre zusammenbleiben und ist somit die beständigste in der Bandgeschichte der Briten. Musikalisch dümpelten URIAH HEEP aber weiterhin in ganz seichten Gefilden herum, mit "Raging Silence" ging es aber glücklicherweise wieder ein Stückchen nach oben. "Raging Silence" ist glücklicherweise wieder sehr viel rockiger als sein(e) Vorgänger, hier verbinden URIAH HEEP gekonnt klassischen Hardrock mit 80er-Jahre Melodic- und Stadion-Rock. Ich würde das Album heute als solide bezeichnen, so richtige Kracher gibt es meiner Meinung nach nicht zu hören, allerdings auch keine absoluten Rohrkrepierer. Ich finde die Songs hören sich sehr viel homogener an, sie sind jetzt nicht besonders spektakulär, aber sie sind grundsolide und durchaus gefällig - da kommt endlich mal wieder was an. Besonders Frontmann BERNIE SHAW hat sich als Glücksfall erwiesen, mit ihm hatte URIAH HEEP endlich wieder ein charismatisches Aushängeschild. Auch PHIL LANZON erscheint mir als ein Glücksfall, er bringt wieder mehr die rockige Seite in die Musik von URIAH HEEP, das verspielte und seichte Disco-Keyboard gehörte definitiv der Vergangenheit an.
Als Anspieltipps würde ich die Ballade "When the war is over", "Rough Justice", "Hold your Head up" und "Blood red Roses" empfehlen. Diese Nummern gefallen mir am besten, so richtige "Kracher" sind das zwar auch nicht, aber gute und solide Rock-Nummern, was immerhin eine enorme Steigerung zu den Songs von "Equator" bedeutet! Mein Fazit: Mit "Raging Silence" konnten URIAH HEEP definitiv nicht an erfolgreiche Zeiten anknüpfen, machten aber einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung. Die Songs sind sehr viel rockiger, sie sind sehr gefällig und teilweise endlich auch wieder mitreißend, dennoch kommt dieses Album nicht über Mittelmaß hinaus. Es ist definitiv besser als die meisten HEEP-Alben der 80er, aber die genialen Alben der "BYRON-Ära" kann es nicht einmal annähernd erreichen. (AMAZON)
Als Anspieltipps würde ich die Ballade "When the war is over", "Rough Justice", "Hold your Head up" und "Blood red Roses" empfehlen. Diese Nummern gefallen mir am besten, so richtige "Kracher" sind das zwar auch nicht, aber gute und solide Rock-Nummern, was immerhin eine enorme Steigerung zu den Songs von "Equator" bedeutet! Mein Fazit: Mit "Raging Silence" konnten URIAH HEEP definitiv nicht an erfolgreiche Zeiten anknüpfen, machten aber einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung. Die Songs sind sehr viel rockiger, sie sind sehr gefällig und teilweise endlich auch wieder mitreißend, dennoch kommt dieses Album nicht über Mittelmaß hinaus. Es ist definitiv besser als die meisten HEEP-Alben der 80er, aber die genialen Alben der "BYRON-Ära" kann es nicht einmal annähernd erreichen. (AMAZON)

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