2. Judgement Day
3. Spanked
4. Runaround
5. Pleasure Dome
6. In 'n' Out
7. Man On A Mission
8. The Dream Is Over
9. Right Now
10. 316
11. Top Of The World
Gute News: Eddie Van Halen läßt seine begnadeten Finger neuerdings wieder häufiger übers Griffbrett seiner selbstgefertigten Klampfe flitzen als über die Tasten irgendwelcher Synthies. Deshalb ist "F.U.C.K." nicht nur aufgrund seines Titels starker Tobak, sondern vor allem musikalisch. Schon der Einstieg in dieses rockigste VAN HALEN-Album seit dem Joint-Venture mit Sammy Hagar ist richtungsweisend: Da bearbeitet Ed seine Pick-ups mit einer Bohrmaschine, was zwar, wenn man's zehnmal hintereinander hört, ein wenig monoton klingt, aber allemale besser kommt als ein schwülstiges "OU812"-style Keyboardintro. Und das ist nur der Anfang. Sieht man einmal von 'Run Around' und 'Dream Is Over' ab, die dank bärenstarker Hooks das größte Crossover-Potential besitzen, enthält "F.U.C.K." weder ein neues 'Jump' noch den zweiten Aufguß von 'Why Can't This Be Love', weshalb die Plattenfirma todtraurig ist, weil sie ihre Felle auf dem Popmarkt davonschwimmen sieht. Tatsächlich dürfte mit einem Donnerschlag wie 'Pleasure Dome' bei Kiddies, die sich in der Regel zum Sound der New Dicks die Höschen nässen, kaum was zu reißen sein. Unsereins aber kann ein 'Judgement Day', das mehr an die alten VAN HALEN erinnert als beide Bullet Boys-Scheiben zusammen, natürlich feiern - mit neun Points, die hochverdient sind. (ROCK HARD 9 / 10)

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