2. Judgement Day
3. When It's Love
4. Spanked
5. Ain't Talkin' Bout Love
6. In 'n' Out
7. Dreams
8. Man On A Mission
9. Ultra Bass
10. Pleasure Dome / Drum Solo
11. Panama
12. Love Walks In
13. Runaround
14. Right Now
15. One Way To Rock
16. Why Can't This Be Love?
17. Give To Live
18. Finish What Ya Started
19. Best Of Both Worlds
20. 316
21. You Really Got Me / Cabo Wabo
22. Won't Get Fooled Again
23. Jump
24. Top Of The World
Rechtzeitig zum Tourstart Ende März liefern VAN HALEN das dazugehörige Scheibchen ab - und zwar in Form eines Doppel-Live-Albums, das mit nahezu zweistündiger Spieldauer das Herz eines jeden VH-Fans erquicken wird. Der Schwerpunkt liegt dabei konsequenterweise auf den letzten drei Alben "5150", "OU812" und dem vorerst letzten Studiooutput 'For Unawful Carnal Knowledge", kurz "F.U.C.K." genannt, also jenen Werken, die nach dem Ausscheiden von David Lee Roth entstanden sind. Daß dabei die Highlights der Roth-Ära nicht fehlen dürfen, ist selbstverständlich, auch wenn es neben 'You Really Got Me', 'Ain't Talkin' 'Bout Love', 'Jump' und 'Panama' ruhig etwas mehr aus dieser Zeit hätte sein dürfen. Aber dann wären wohl selbst drei Alben zu knapp bemessen. Dabei sind lediglich bei 'Panama' Abstriche zu machen, die übrigen drei Nummern bringt Hagar, als hätte er nie etwas anderes gesungen. Das 'FU.C.K."-Album wird fast gänzlich zum Besten gegeben (lediglich 'The Dream Is Over' fiel dem limitierten Zeitkontingent zum Opfer), wobei selbst eher durchschnittliche Tracks à la 'Man On A Mission' zu reizvollen Glanzlichtern avancieren, Von "OU812" wird das Beste geboten (lediglich das überragende 'Mine All Mine' hätte man statt des Dire Straits-mäßigen Finish 'What You Started' verewigen sollen). Vom bisher erfolgreichsten VH-Werk "5150" gibt es sämtliche Hits zu belauschen. Als da wären: das göttliche 'Why Can't This Be Love', 'Dreams' und 'Love Walks In'. (Aber wo bleibt der Titeltrack zu "5150"?) Weiterhin gibt es noch 'Best Of Both Worlds' sowie zwei Hagar-Solotracks (den Volltreffer 'There's Only One Way To Rock' und eine akustische Version von 'Give To Live') zu bestaunen. Als Bonbon sozusagen haben sich VH für ein Remake des Who-Klassikers 'Won't Get Fooled Again' entschieden. Ein Track, der natürlich sehr gut gelungen ist, an das Original aber selbstverständlich nicht heranreicht. Negativer Höhepunkt des Ganzen sind eindeutig die überflüssigen und langweiligen Soloeinlagen von Drummer Alex und Basser Michael Anthony (deshalb wird es am Schluß auch nicht die volle Punktzahl geben). Natürlich darf auch der "Meister aller Klassen", Eddie, zur Attacke blasen, aber er absolviert seine Arbeit selbstverständlich mit Auszeichnung, wobei er alle Register seines Könnens zum Besten gibt. Und über Hagar auch nur ein Wort zu verschwenden, hieße "Eulen nach Athen tragen". Das klingt zwar sehr abgegriffen, beschreibt die Situation aber genau, denn erst mit Sammy "Gott" Hagar sind VH zu dem geworden, was sie heute sind - nämlich zu einer der größten Rock'n'Roll-Bands aller Zeiten. Neun fette Punkte.(ROCK HARD 9 / 10)

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