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Vhäldemar - Fight To The End




Release Info: 2002 - Arise - Full Length
Band Info: Spanien - 1999 - Power Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. The Black Beast
2. Energy
3. Feelings
4. Lost World
5. Old King's Visions (Part I)
6. Number
7. 7
8. The Helmet Of War
9. Fight To The End
10. Traitor
11. Vhäldemar

Nachdem wir seit Jahren die NWOIHIHM (New Wave Of Italian Helloween Influenced Heavy Metal) und damit mehr Masse als Klasse über uns ergehen lassen mussten, scheint eine ähnlich überflüssige Plage aus Spanien über die Pyrenäen zu uns herüberzuwehen. Alleine schon der Blick aufs Cover (gezeichnet von Edguy- und Avantasia-Painter Jean-Pascal Fournier) und die Entstehungsstätte New Sin Studios (wo auch schon Domine, Dark Moor und Labyrinth gewerkelt haben) lassen den Überraschungsfaktor gen Null tendieren. Zwar werden in der Biographie 100 Prozent Heavy Metal und 100 Prozent Energie angekündigt, serviert werden allerdings 40 Prozent Langeweile, 40 Prozent Belanglosigkeit und 20 Prozent Monotonie.

Wie wäre es denn gewesen, den spanischen Exotenbonus zu nutzen und wie Tierra Santa, Mago de Oz, Obus oder die legendären Baron Rojo (deren Auftritt auf dem Heavy Sound-Festival 1984 in Poperinge/Belgien immer noch zu den besten Gigs zählt, die ich jemals gesehen habe) in eurer dafür hervorragend geeigneten Muttersprache zu singen und auf die eigene, interessante iberische Historie zurückzugreifen, statt sich im textlichen Bereich mit nordischen Mythen zu befassen?

Manchmal wünschte ich mir wirklich, Kai Hansen wäre nie geboren worden oder hätte aus seinem Leben etwas anderes gemacht, als unzähligen unkreativen Bands eine Blaupause zu liefern. Ohne den Gottvater aus Hamburg wären die vier Jungs aus Viscaya zumindest nicht auf die Idee gekommen, Helloweens legendäre Keeper Of The Seven Keys I und II-Alben und bei den Gitarrensoli die Frühwerke von Yngwie Malmsteen im Jahre 2002 noch mal zweitklassig aufwärmen zu müssen. Sorry (oder auf Spanisch: perdon!), aber euer Erstlingswerk fällt trotz handwerklicher Fähigkeiten, ordentlicher Produktion und der Tatsache, dass man phasenweise mehr Gas als andere Helloween-Clones gibt, in die unrühmliche Kategorie Platten, die die Welt nicht braucht und ist so zahnlos wie der gehörnte weiße Klepper auf dem Cover.(ROCK HARD 6 / 10)





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