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Viper - Theatre Of Fate




Release Info: 1989 - Massacre - Full Length
Band Info: Brasilien - 1985 - Heavy Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Illusions
2. At Least A Chance
3. To Live Again
4. A Cry From The Edge
5. Living For The Night
6. Prelude To Oblivion
7. Theatre Of Fate
8. Moonlight

Brasiliens Metal-Szene scheint nur aus Sepultura und diversen anderen Dschungel-Prüglern zu bestehen, doch weit gefehlt, denn der südamerikanische Kontinent kann noch mit einem anderen Juwel aufwarten. VIPER heißen die Jungs, und sie machen, nein, keinen Death Metal, sondern gradlinigen, kraftvollen Power Metal. Ihr Debütalbum "Soldiers Of Sunrise" war über den Importweg erhältlich und wurde infolgedessen kritikmäßig äußerst wohlwollend behandelt, während die Fans diesem hierzulande keinerlei Beachtung schenkten. Im Jahre 1990 begab man sich dann mit Produzent Roy M. Rowland erneut ins Studio, und spielte "Theatre Of Fate" ein. Diverse Fanzines und ausländische Magazine feierten auch diese Scheibe ab, aber es dauerte fast zwei Jahre, bis man auch hier in Deutschland bei Massacre Records unterkam. Böse Zungen beschreiben die Musik dieser Truppe als billigen Helloween-Rip-off, doch Leute, heutzutage kopiert doch eh jede Band irgendeine andere. Klar sind gewisse Helloween-Anleihen bei VIPER durchaus zu bemerken, doch die Band besitzt viel zuviel Potential, um in reine Abkupferei zu verfallen. Allenfalls der phantastische Opener 'Illusions' erinnert aufgrund seiner Melodie an die Hamburger, ansonsten verwurzeln sich VIPER eher im traditionellen Power Metal. Geben sie Gas, packt einen der Gedanke an frühere Metal Church-Tage, setzen die doppelläufigen Gitarrensequenzen ein, schreit es geradezu nach Iron Maiden. Dazwischen jubelt das Herz jedes echten Metallers, wenn einem Riffs und Melodien wie 'Theatre Of Fate' oder 'Living For The Night' um die Ohren peitschen. Daß VIPER aber nicht nur das Gaspedal durchzutreten verstehen, zeigt sich beim gefühlvollen Intro zu 'A Cry From The Edge' und speziell bei der Megaballade 'Moonlight', einem gewagtem Stück mit Akustikgitarren und Piano. Dieser Mut erinnert einen an Sieges Evens 'Change Of Seasons', nur daß 'Moonlight' bereits vor drei Jahren entstanden ist. Um es aber jetzt kurz zu fassen: VIPER besitzen das Zeug zu mehr: zwei sehr gute Gitarristen, ein Klassesänger, saugutes Songmaterial und den Exotenbonus, der schon anderen hilfreich war. Angeblich sollen die Jungs demnächst in Deutschland touren. Wenn ja, dann nix wie hin. Die Jungs sind töfte. (ROCK HARD 9,5 / 10)





Band Info:

Land: Brasilien
Gegründet: 1985
Genre: Heavy Metal

Release Info:

Typ: Full Length
Jahr: 1989
Label: Massacre

Songs:

1. Illusions
2. At Least A Chance
3. To Live Again
4. A Cry From The Edge
5. Living For The Night
6. Prelude To Oblivion
7. Theatre Of Fate
8. Moonlight

Bewertung:

7 / 10

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