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Virgin Steele - The Black Light Bacchanalia




Release Info: 2010 - Steamhammer - Full Length
Band Info: USA - 1981 - Power Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. By The Hammer Of Zeus (And The Wrecking Ball Of Thor)
2. Pagan Heart
3. The Bread Of Wickedness
4. In A Dream Of Fire
5. Nepenthe (I Live Tomorrow)
6. The Orpheus Taboo
7. To Crown The With Halos (Parts 1 & 2)
8. The Black Light Bacchanalia (The Age That Is To Come)
9. The Tortures Of The Damned
10. Necropolis (He Answers Them With The Death)
11. Eternal Regret

Ein solider, wenn auch nicht spektakulärer Auftritt beim diesjährigen Rock Hard Festival nährte bei langjährigen VIRGIN STEELE-Supportern die Hoffnung, dass sich die Band auf dem Weg der Besserung befindet und mit der nächsten Platte die Scharte des wenig überzeugenden „Visions Of Eden"-Albums auswetzen könnte. Nach mehrmaliger Einfuhr von „The Black Light Bacchanalia" kann man dieses Unternehmen jedoch getrost als gescheitert betrachten und muss sich ernüchtert die Frage stellen, ob die Band ihren kreativen Zenit endgültig überschritten hat. Studioalbum Nummer zwölf vermittelt den Eindruck, dass sich Mastermind David DeFeis mit diesem überambitioniert und größtenteils zerfahren wirkenden Konzeptalbum im Labyrinth der eigenen Ideenfülle verrannt hat und sein Songwriting mittlerweile eher an klassischen Werken als an Rocksongs ausrichtet. Das ist prinzipiell kein Problem und war schon immer ein wichtiger Teil des typischen VIRGIN STEELE-Sounds, gerät diesmal aber zum echten Ärgernis, weil die Produktion dieses Sermons erschreckend schwachbrüstig und ohne echten Punch daherkommt. „The Black Light Bacchanalia" hat zweifellos seine Momente, aber von einer Band, die sich mit Meisterwerken wie „Noble Savage", „The Marriage Of Heaven And Hell" oder „Invictus" zu einer Referenzband des epischen Power Metal aufgeschwungen hat, darf, nein: muss man mehr erwarten. (ROCK HARD 6 / 10)





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