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Visigoth - The Revenant King




Release Info: 2015 - Metal Blade - Full Length
Band Info: USA - 2010 - Power Metal
Bewertung: 7,5         


Songs:

1. The Revenant King
2. Dungeon Master
3. Mammoth Rider
4. Blood Sacrifice
5. Iron Brotherhood
6. Necropolis
7. Vengeance
8. Creature Of Desire
9. From The Arcane Mists Of Prophecy

Sicherlich legen VISIGOTH hier keinen zukünftigen Klassiker vor. Dennoch hat es „The Revenant King" nicht verdient, so lapidar abgebügelt zu werden. In den vielen guten Momenten spielen die Amerikaner höchst soliden US-Metal der epischen Sorte. Die zwischen fünf und neun Minuten langen Songs zitieren Manilla Road, Omen und manchmal Manowar, wobei auch Hammerfall hier und da in den Sinn kommen. In den besten Momenten erreichen VISIGOTH gar die elegante Epik von Etrus Grave. Was stört, sind eher die auffällig plakativen Texte und Songtitel. Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass die Band auf ihren beiden Demos noch nicht so recht wusste, ob es nun Epic Metal mit Sludge- Appeal oder doch eher schmissiger L.A. Metal werden sollte. Das macht sich hier und da noch bemerkbar und hinterlässt in Kombination mit Truer-than-true-Titeln wie ´Dungeon Master´, ´Mammoth Rider´ oder ´Iron Brotherhood´ einen seltsamen Beigeschmack. Auch mit dem in der Albummitte platzierten Manilla-Road-Cover ´Necropolis´ bemühen sich VISIGOTH doch sehr auffällig um Credibility. Trotzdem: „The Revenant King" ist besser, als Herr Peters uns glauben machen will. Epic-Metal-Fans sollten reinhören. (ROCK HARD 7,5 / 10)





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