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Visions Of Atlantis - Eternal Endless Infinity




Release Info: 2002 - TTS - Full Length
Band Info: Österreich - 2000 - Symphonic Metal
Bewertung: 7,5       


Songs:

1. Intro
2. Lovebearing Storm
3. Silence
4. Mermaid's Wintertale
5. Lords Of The Sea
6. Seduced Like Magic
7. Eclipse
8. The Quest
9. Chasing The Light
10. Atlantis, Farewell

Der phänomenale Erfolg von Nightwish zieht seine Kreise. Ich bin mir sicher, dass es VISIONS OF ATLANTIS in dieser musikalischen Ausrichtung ohne den Einfluss der Finnen um Tarja Turunen nicht geben würde. Die Marschrichtung bei den Österreichern ist also klar: sinfonischer Bombast-Metal mit weiblichem Sopran-Gesang, viel Keyboardpomp und immer wieder klar an die Vorbilder aus dem hohen Norden angelehnten Melodien. Von einer reinen Kopie zu sprechen, wäre aber dennoch unfair, da VISIONS OF ATLANTIS weit mehr als Nightwish auf weiblich-männlichen Wechselgesang setzen und auch bei den Gitarrensoli sowie in einigen an Melodic-Speedsounds der Achtziger angelehnten Passagen (´Lords Of The Sea´) etwas andere Wege gehen. Die Nightwish-Assoziation bleibt dennoch über die komplette Spielzeit im Hinterkopf haften. Von daher muss der direkte Vergleich mit dem Original gestattet sein. Und da ziehen die Alpenländer sowohl beim Songwriting als auch beim Stimmvergleich zwischen Tarja und V.O.A.-Chanteuse Nicole Bogner eindeutig den Kürzeren. Zum einen sind die Melodien auf "Eternal Endless Infinity" nicht immer wirklich zwingend und streifen vereinzelt gar seichte Schlager-Gefilde (´Seduced Like Magic´). Zum anderen kann Fräulein Bogner zwar definitiv singen; ihr Sopran klingt aber bei weitem nicht so gefällig und vor allem nicht so voluminös wie der von Tarja und stolpert noch über die eine oder andere Unsauberkeit bei extremen Höhen. Ebenfalls negativ zu Buche schlägt der arg dünne Drumsound.(ROCK HARD 5 / 10)





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