Alphabet

Vixen - Rev It Up




Release Info: 1990 - EMI - Full Length
Band Info: USA - 1981 - Hard Rock
Bewertung: 10


Songs:

1. Rev It Up
2. How Much Love
3. Love Is A Killer
4. Not A Minute To Soon
5. Street In Paradise
6. Hard 16
7. Bad Reputation
8. Fallen Hero
9. Only A Heartbeat Away
10. It Wouldn't Be Love
11. Wrecking Ball

Eine ganze Armada hochkarätiger Songwriter, darunter die Wimpgötter Richard Marx, Jon Butcher, Jeff Paris und Scott Metaxas/Ken Dubman von der AORsters Prophet, wurden vor gut zwei Jahren ins Rennen geschickt, um einer All-Girl-Band mit einem für uns Deutsche leicht mißzuverstehenden Namen hilfreich unter die Arme zu greifen. Beim Komponieren, wohlgemerkt. Es galt allein, Stücke für das Debütalbum von VIXEN zu verfassen, und dabei waren die Jungs fleißig -von den elf Tracks der Scheibe stammten nur zwei von den Mädels selbst. Darunter allerdings der beste, 'Waiting', ein Indiz dafür, daß das vermeintlich schwächere Geschlecht es auch selber hätte machen können. Und genau dies, so betonte die Band später ein ums andere Mal in Interviews, sei die angestrebte Marschroute für die nächste LP: "Wir machen's uns selber!" Für den im Englischen Unbedarften wäre der Bandname damit Programm... Inwieweit das jetzt der Fall ist, läßt sich von unsererWarte aus nicht sagen. Bis Redaktionsschluß lagen keinerlei Informationen über "Rev It Up", so der Titel, vor, kein Hinweis auf den Menschen, der für die exzellente Produktion verantwortlich zeichnet, oder diejenigen, die sich Credits für die elf neuen Tracks gutschreiben dürfen. Sicher ist nur eins: Unterm Strich ist dieses Material besser als das des Debüts. Ob das an noch qualifizierteren außenstehenden Schreibern liegt, oder ob sich die Girls selbst gewaltig am Riemen gerissen haben, sei einmal unbeantwortet dahingestellt. Wie zu erwarten war, ist "Rev It Up" natürlich ein Album, das im Plattenschrank nebenden Scheiben von Journey, Survivor und Foreigner besser plaziert ist als neben den Prügelstrafen der Terrorizers oder Morbid Angels. Angesagt ist einmal mehr melodiebetonter Rock, der förmlich nach Airplay schreit. 'How Much Love' ist der potentielle Hitanwärter dieser Langrille - eine AOR-Nummer aus dem Lehrbuch, mit einem Chorus, den man schon nach demersten Hören im Schlaf pfeifen kann. Überhaupt sind die Hooks vom Feinsten. Sieht man einmal vom ziemlich mißratenen 'Fallen Hero' und dem bestenfalls durchschnittlichen 'Streets In Paradise' ab, reiht sich Ohrwurm an Ohrwurm. Auch die Instrumentierung ist mehr als ordentlich, heraus ragt Sängerin Janet Gardner, die Lita Ford nun endlich als beste weibliche Stimme der Rockszene abgelöst hat (und was ist bitte mit Gigi von Phantom Blue, Herr Polster? -Frank). Im Bereich des Melodic Rock/AOR können Vixen es inzwischen mit jeder maskulinen Kapelle aufnehmen, und das ist mir eine 8,5 wert. (ROCK HARD 8,5 / 10)






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts