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Voice - Prediction

Bildergebnis für voice prediction

Release Info: 1996 - AFM - Full Length
Band Info: Deutschland - 1996 - Melodic Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Victim Of The Glory
2. The Prediction
3. Sandcreek
4. Project Daydream
5. I'll Be There
6. Tears In The Darkness
7. Stonehenge

Die spielen erstklassigen Melodic- Power Metal, kommen aus den neuen Bundesländern, haben vier Alben heraus gebracht und keine Sau kennt sie. Nun, das ist Voice! Oliver Glas Vocals, Thommy Neuhierl Gitarre, Rico Hendel Gitarre, Matthias Löscher Keyboards, Sören Glas Bass und Arnd Otto Drums bilden die Besetzung auf PREDICTION dem Debüt der Metaller aus Markneukirchen im Vogtland. Wen sich eine Band Voice nennt muss zu mindestens der Sänger entweder ein gesundes Selbstvertrauen haben oder aber eine gute Stimme. "Schau mer mal" sagt Franz Beckenbauer. Mit richtigen True Metal Lyrics wartet "Victim of the Glory" auf. Das Stück ist ein wahrer Metal Hammer, Midtempo mit fetten Gitarren Akkorden. Die Vocals sind kraftvoll und melodisch und passen ausgezeichnet zur Musik. Der Song ist sogar ein bisschen progressiv, da spielt dann schon mal nur die Akustikgitarre bevor die elektrischen Sechssaiter wieder los fetzen. Das Titelstück "The Prediction" besitzt ein kurzes Keyboard Intro dann walzen die Twin Gitarren. Vom Rhythmus her ein toller Headbanger mit mehrstimmigen Backing Vocals, schnellen frickeligen Gitarrensoli und untermalenden Keyboards ist für Abwechslung gesorgt. Die Lyrics sind eine Anklage und könnten direkt von Green Peace stammen, da ist vom Aussterben der Tiere die Rede und einer vergifteten Pflanzenwelt die dem Fortschritt geopfert wird. Das ist recht ungewöhnlich für eine Metal Band. "Sand Creek" eröffnet mit einzelner Gitarre, Flöte und einer Erdzählstimme. Das Tempo ist gebremst, die Betonung liegt auf einer eingängigen Melodie mit starkem Rhythmus. Die Gitarren wechseln sich in den Soli ab. "Project Daydream" ist mit ordentlich Gitarren Power ausgestattet. Die deutlich vernehmbaren Hintergrund Chöre verleihen dem Stück etwas episches. Die Twin Gitarren dominieren und sind stets präsent. Wie so oft bei Voice gefällt mir der Chorus sehr gut. Mit "I'll be there" hat Voice doch tatsächlich eine Ballade im Gepäck. Die Stimme von Oliver Glas macht auch bei diesem, ich nenne es mal Metal-Love-Song, eine gute Figur. Dem Thema angemessen kommen hier die Keyboards stärker zum Einsatz, meist in Form von Streichern. Doch so sanft der Track beginnt wandelt er sich zum Ende hin zu einer Power Ballade, nun lässt man auch die E-Gitarren von der Leine. Auf "Tears in the Darkness" gehört der Anfang allein den herrlich wirbelnden Drums und den brachial riffenden Gitarren. Mehrfach wechseln ruhige mit fulminant instrumentieren Phasen. Besonders ein aggressives Gitarrensolo sticht hervor. Der Text handelt von Kindesmissbrauch. Erneut ein Thema was man so gar nicht von einer Starkstrom Kapelle erwartet, hier ist dieses düstere Kapitel musikalisch gut umgesetzt.(AMAZON)




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