Alphabet

White Wizzard - Infernal Overdrive




Release Info: 2018 - M-Theory - Full Length
Band Info: USA - 2007 - Heavy Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Infernal Overdrive
2. Storm The Shores
3. Pretty May
4. Chasing Dragons
5. Voyage Of The Wolf Raiders
6. Critical Mass
7. Cocoon
8. Metamorphosis
9. The Illusion's Tears

WHITE WIZZARD zählten 2010 mit ihrem Debüt zu den vielversprechendsten Trad-Metal-Bands der Neuzeit. Den Amis hätte eine goldene Zukunft gewunken, wenn Chef-Egozentriker Jon Leon nicht ständig am Besetzungskarussell gedreht hätte. Das wurde auch Earache zu bunt, weshalb das vierte Album nun über M-Theory erscheint. Immerhin zieht Jon bei „Infernal Overdrive“ mit Frontsirene Wyatt Anderson wieder sein größtes Sänger-As aus dem Ärmel. Und auch stilistisch korrigiert Jon den musikalischen Kurs hin zur Ausrichtung des „Flying Tigers“-Album, auf dem Wyatt zuletzt zu hören war: Im Vergleich zum eher straighten Hardrock von „The Devil´s Cut“ offenbart „Infernal Overdrive“ wieder herrlich vertracktes Traditionsmetall im Stile von Iron Maiden, das ohne übertriebene Klischee-Reiterei auskommt, sich allerdings manchmal etwas zu nah an den musikalischen Vorbildern bewegt (gewisse Passagen aus ´Infernal Overdrive´ erinnern stark an Judas Priests ´Painkiller´, während ´Storm The Shores´ Maidens ´The Trooper´ zitiert). Die epischen Stücke beinhalten hingegen interessante, teils orientalisch angehauchte Parts, offenbaren aber auch die eine oder andere Länge. Summa summarum ergibt sich der gleiche Eindruck wie bei den Vorgängerwerken: Die Band agiert spielerisch auf einem hohem Level, lässt beim Songwriting aber noch Platz nach oben. (ROCK HARD 7,5 / 10)



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts