1. Young Blood
2. Rough An' Ready
3. Bloody Luxury
4. Victim Of Love
5. Crying In The Night
6. Here I Go Again
7. Love An' Affection
8. Rock An' Roll Angels
9. Dancing Girls
10. Saints An' Sinners
2. Rough An' Ready
3. Bloody Luxury
4. Victim Of Love
5. Crying In The Night
6. Here I Go Again
7. Love An' Affection
8. Rock An' Roll Angels
9. Dancing Girls
10. Saints An' Sinners
Im Januar 1982, während der Aufnahmen zu „Saints and Sinners“ zog DAVID COVERDALE kurzerhand den Stecker bei WHITESNAKE. Damals hielten sich hartnäckige Gerüchte, dass er Nachfolger von RONNIE JAMES DIO bei BLACK SABBATH werden sollte, auch MICHAEL SCHENKER wollte ihn angeblich für seine Band gewinnen. Daraus wurde aber nichts, weswegen er im August 1982 WHITESNAKE neues Leben einhauchte und „Saints and Sinners“ vollendete. Allerdings gab es eine Reihe von Umbesetzungen, so wurde IAN PAICE durch COZY POWELL ersetzt, COLIN HODKINGSON ersetzte NEIL MURRAY am Bass und Ex-TRAPEZE-Gitarrist MEL GALLEY übernahm für BERNIE MARSDEN. Mit „Here I go again“ und „Crying in the Rain“ sind zwei Granatennummern auf diesem Album, überhaupt gefällt es mir wieder sehr viel besser als der Vorgänger „Come an'get it“. Die Songs sind sehr viel dynamischer und kraftvoller, ich würde sagen, sie haben wieder sehr viel mehr Ecken und Kanten. Alles in Allem wirkt das Album dreckiger und hemdsärmeliger als das letzte Machwerk, für mich zählt es definitiv zu den besten Alben der Band, wenn es nicht gar das beste Album ist. Die Songs sind einfach genial, JON LORD sorgt für eine dezente und angenehme Atmosphäre, seine Hammondorgel ist immer präsent, aber nie sehr aufdringlich – einfach passend. Dazu kommt das geniale Gitarrenspiel von MICKY MOODY, dem der Weggang von BERNIE MARSDEN irgendwie gut getan hat. Der Gesang von DAVID COVERDALE ist hier wieder über jeden Zweifel erhaben, wie er „Crying in the Rain“ hin schmachtet, ist einfach aller erste Sahne und unvergleichlich! Auch bei „Here I go again“ zeigt er was für ein genialer Sänger er ist, er wechselt ständig zwischen gefühlvoll und kraftvoll, das ist schon richtig großes Kino. Diese beiden Klassiker sind natürlich die ersten Anspieltipps, danach wird es aber eng, denn der Rest bewegt sich auf einem ganz hohen Niveau, da nimmt kein Song dem anderen was. Dreckiger, rauchiger Blues, kombiniert mit kraftvoll dynamischem Hardrock, das ist die Mischung die aus „Saints & Sinners“ ein Album der Extraklasse macht. Mein Fazit: „Saints & Sinners“ ist wahrscheinlich das beste Album von WHITESNAKE, nicht nur wegen „Crying in the Rain“ und „Here I go again“. Die Songs sind durch die Bank erstklassig, ich persönlich habe keinen einzigen Schwächling entdeckt, das Album ist nahezu perfekt. Für Fans von WHITESNAKE und bluesorientiertem Hardrock ist dieses Album eigentlich ein Muss, ich persönlich mag es extrem gerne. (AMAZON)

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