1. The Lords Of Sin
2. Stab In The Back
3. Heartbreak
4. Scarlet Lady
5. Blue Devils
6. Hall Of Mirrors
7. Wall Of Death
8. Conspiracy
9. Red Garters
2. Stab In The Back
3. Heartbreak
4. Scarlet Lady
5. Blue Devils
6. Hall Of Mirrors
7. Wall Of Death
8. Conspiracy
9. Red Garters
1984 erschien der vierte und, für sehr lange Zeit auch letzte Longplayer der britischen Formation WITCHFYNDE. Stilistisch gehen sie den mit "Cloak & Dagger" eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Personell gab es eine Umbesetzung, Bassist PETE SURGEY verließ die Band und wurde durch EDD WOLFE ersetzt.
Die Songs auf "Lords of Sin" sind sehr düster und leicht mystisch, sie versprühen eine ganz spezielle Aura und graben sich sofort in die Gehörgänge. Die Kompositionen von WITCHFFYNDE sind in gar keinem Fall einfältig oder simpel, sie sind sehr abwechslungsreich und wohl durchdacht. Ganz im Gegensatz zu den Herren an den Instrumenten, sie spielen die Songs knochentrocken runter, handwerklich einwandfrei, aber ohne jeglichen Firlefanz und ohne Allüren sich beweisen zu müssen. Genau das macht "Lords of Sin" aus, einerseits sehr komplexe und raffinierte Kompositionen, andererseits die raue, einfache und schnörkellose Umsetzung.
Aus heutiger Sicht kommt für mich noch dieser Nostalgiefaktor hinzu, der damals wohl keine Rolle spielte, aber mich heute ungemein anspricht. Man könnte fast sagen, dass das Album in den Jahren für mich noch an Faszination hinzugewonnen hat.
Eigentlich gibt es auf diesem keine schwachen Songs, sie sind alle aus dem obersten Regal und für mich sowas wie Kult. Trotzdem haben mir persönlich "Stab in the Back", "Heart Beat", "Hall of Mirrors", "Wall of Death" und "Scarlet Lady" aber am allerbesten gefallen, wenn schon Anspieltipps, dann diese Nummern!
2012 veröffentlichte das belgische Label MAUSOLEUM RECORDS dieses Album neu und packten als Bonus die EP "Anthems", die bei der Tournee 1984 mitgeschnitten wurde, mit drauf. Auf diese vier Nummern sollte ich nun wirklich nicht eingehen müssen, da sie allesamt zu den Klassikern von WITCHFYNDE gehören.
Das einzige, das ich bemängeln muss, ist die katastrophale Schlamperei und Unfähigkeit von MAUSOLEUM RECORDS. Das Instrumentalstück "Red Garters" ist auf dem Originalalbum drauf, fehlt aber bei dieser Veröffentlichung, obwohl es in der Tracklist aufgeführt wird. Dafür wurde einfach der vorletzte Song "Conspiracy" gesplittet, damit man auf die 9 Songs der Originalveröffentlichung kommt. Doch nicht genug der Unfähigkeit, der 13. Song "Give 'em Hell" wird in der Tracklist erst gar nicht erwähnt!
Normal sollte man für soviel Unvermögen eigentlich einen Punkt abziehen, aber die Band kann schließlich nichts für diese Pfeifen von MAUSOLEUM und die Musik ist trotzdem einfach großartig!
Mein Fazit: WITCHFYNDE knüpfen mit "Lords of Sin" nahtlos an den erstklassigen Vorgänger "Cloak & Dagger" an. Umso unverständlicher ist es auch heute für mich, dass sich diese großartige Band nach diesem Album aufgelöst hat - mangels Erfolg!!!!!
Für Musikliebhaber, die musikalisch in den frühen 80ern zuhause sind, für "Veteranen" und für Nostalgiker ist dieses Album eigentlich ein MUSS! Ein authentisches musikalisches Zeitdokument, vollgepackt mit großartiger Musik. (AMAZON)
Die Songs auf "Lords of Sin" sind sehr düster und leicht mystisch, sie versprühen eine ganz spezielle Aura und graben sich sofort in die Gehörgänge. Die Kompositionen von WITCHFFYNDE sind in gar keinem Fall einfältig oder simpel, sie sind sehr abwechslungsreich und wohl durchdacht. Ganz im Gegensatz zu den Herren an den Instrumenten, sie spielen die Songs knochentrocken runter, handwerklich einwandfrei, aber ohne jeglichen Firlefanz und ohne Allüren sich beweisen zu müssen. Genau das macht "Lords of Sin" aus, einerseits sehr komplexe und raffinierte Kompositionen, andererseits die raue, einfache und schnörkellose Umsetzung.
Aus heutiger Sicht kommt für mich noch dieser Nostalgiefaktor hinzu, der damals wohl keine Rolle spielte, aber mich heute ungemein anspricht. Man könnte fast sagen, dass das Album in den Jahren für mich noch an Faszination hinzugewonnen hat.
Eigentlich gibt es auf diesem keine schwachen Songs, sie sind alle aus dem obersten Regal und für mich sowas wie Kult. Trotzdem haben mir persönlich "Stab in the Back", "Heart Beat", "Hall of Mirrors", "Wall of Death" und "Scarlet Lady" aber am allerbesten gefallen, wenn schon Anspieltipps, dann diese Nummern!
2012 veröffentlichte das belgische Label MAUSOLEUM RECORDS dieses Album neu und packten als Bonus die EP "Anthems", die bei der Tournee 1984 mitgeschnitten wurde, mit drauf. Auf diese vier Nummern sollte ich nun wirklich nicht eingehen müssen, da sie allesamt zu den Klassikern von WITCHFYNDE gehören.
Das einzige, das ich bemängeln muss, ist die katastrophale Schlamperei und Unfähigkeit von MAUSOLEUM RECORDS. Das Instrumentalstück "Red Garters" ist auf dem Originalalbum drauf, fehlt aber bei dieser Veröffentlichung, obwohl es in der Tracklist aufgeführt wird. Dafür wurde einfach der vorletzte Song "Conspiracy" gesplittet, damit man auf die 9 Songs der Originalveröffentlichung kommt. Doch nicht genug der Unfähigkeit, der 13. Song "Give 'em Hell" wird in der Tracklist erst gar nicht erwähnt!
Normal sollte man für soviel Unvermögen eigentlich einen Punkt abziehen, aber die Band kann schließlich nichts für diese Pfeifen von MAUSOLEUM und die Musik ist trotzdem einfach großartig!
Mein Fazit: WITCHFYNDE knüpfen mit "Lords of Sin" nahtlos an den erstklassigen Vorgänger "Cloak & Dagger" an. Umso unverständlicher ist es auch heute für mich, dass sich diese großartige Band nach diesem Album aufgelöst hat - mangels Erfolg!!!!!
Für Musikliebhaber, die musikalisch in den frühen 80ern zuhause sind, für "Veteranen" und für Nostalgiker ist dieses Album eigentlich ein MUSS! Ein authentisches musikalisches Zeitdokument, vollgepackt mit großartiger Musik. (AMAZON)


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