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Within Temptation - The Silent Force



Release Info: 2004 - GUN - Full Length
Band Info: Niederlande - 1996 - Symphonic Metal
Bewertung: 8,5 


Songs:

1. Intro
2. See Who I Am
3. Jillian (I'd Give My Heart)
4. Stand My Ground
5. Pale
6. Forsaken
7. Angels
8. Memories
9. Aquarius
10. It's The Fear
11. Somewhere

Dass größer und dicker nicht zwangsläufig „besser" bedeuten muss, ist eine alte Weisheit, die am Nachfolger zum großartigen „Mother Earth" sehr schön nachvollzogen werden kann. Viel verändert hat sich oberflächlich nicht. Immer noch pendeln die Songs zwischen den Polen „Metal" und „Walt Disney", zwischen dicken Riffwänden und gnadenlos kitschig-schönem Bombast. Doch trotz der unbestreitbaren Klasse vieler Kompositionen wird man das Gefühl nicht los, als sei die Seele der Band unter der fetten Produktion ein wenig verschütt gegangen. In erster Linie liegt das an den quasi omnipräsenten Samples und Drumloops, die dem Album eine Kühle geben, die zu WITHIN TEMPTATION so gut passt wie Dieter Bohlen zum Literaturnobelpreis. Die fast schon hippiemäßige Fröhlichkeit und Unberechenbarkeit des Vorgängers ist austauschbarer Melancholie und ebensolchen Songstrukturen gewichen, die ihre Ausprägung vor allem in einer Überstrapazierung von Laut/leise-Dynamik finden. Weder gibt´s hier ein Mini-Epos wie ´The Promise´ noch einen Kracher wie ´Dark Wings´, dafür auf Hochglanz polierte Stangenware wie ´Memories´ oder die sehr an Evanescence erinnernde Single ´Stand My Ground´. Dennoch muss man anerkennen, dass die Hookline-Dichte wirklich enorm hoch ist und Hits wie ´Jillian´ oder das wunderschöne ´Angels´ trotz allem weit weg vom Durchschnitt sind. (ROCK HARD 7 / 10)




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