1. Binary Music
2. Tears Of Gaia
3. Nothing Personal
4. Promised Land
5. Love Songs
6. Dangerous Grounds
7. Queen Of The Prom
8. Who's Counting Me
9. Julia
10. To Have And To Hold
Beim ersten Hören dieses Albums klappte mir spontan sehr unelegant die Kinnlade runter: PALACE klingen Achtziger-lastiger, als so manche tatsächliche Achtziger-Band es je getan hat. Man schmeißt einfach alle Klischees wie Herz, Schmerz, melodischen Haarspray-Arena-Rock und jede Menge Keyboard-Sounds, die Journey und Europe seinerzeit neidisch gemacht hätten, in einen Mixer, und heraus kommt „Binary Music“. Leider beweisen die Schweden um Sänger Michael Palace (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Band aus Speyer) auf ihrer zweiten Platte nicht unbedingt ein gutes Gespür für potenzielle Hits. Die Songs sind allesamt ganz nett anzuhören, plätschern aber ohne viele Highlights deutlich zu seicht vor sich hin, ohne wirklich eigene Trademarks aufzuweisen oder einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen (bis auf den glamourösen Track ´Queen Of The Prom´; der kann echt was). Schade! (ROCK HARD 6 / 10)
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