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Black Star Riders - All Hell Breaks Loose


Release Info: 2013 - Nuclear Blast - Full Length
Band Info: USA - 2012 - Hard Rock
Bewertung: 8 

Songs:

1. All Hell Breaks Loose
2. Bound For Glory
3. Kingdom Of The Lost
4. Bloodshot
5. Kissin' The Ground
6. Hey Judas
7. Hoodoo Voodoo
8. Valley Of The Stones
9. Someday Salvation
10. Before The War
11. Blues Ain't So Bad

Betrachtet man die BLACK STAR RIDERS als neue Band einiger verdienter Recken, die mit Scott Gorham ein (!) echtes Ex-Thin-Lizzy-Mitglied an Bord haben, gefällt „All Hell Breaks Loose“ als zeitloses Hardrock-Album, das mit zahlreichen Reminiszenzen an die Ex-Band des Gitarristen ein gelungener Nostalgie-Trip ist. Da ist das bereits seit Monaten durchs Internet geisternde, extrem an ´Waiting For An Alibi´ und ´Jailbreak´ angelehnte ´Bound For Glory´, da sind die von Flöten und Violine begleiteten keltischen Double-Lead-Harmonien in ´Kingdom Of The Lost´, und da ist neben der insgesamt wirklich gelungenen Gitarrenarbeit von Gorham vor allem die Stimme von Ricky Warwick (ex-The-Almighty), der auf den letzten Touren mit Thin Lizzy fraglos unter Beweis gestellt hat, dass er imstande ist, die legendären Songs mit dem gebührenden Phil-Lynott-Vibe in Szene zu setzen. Aber dennoch hält „All Hell Breaks Loose“ zu keinem Zeitpunkt dem Vergleich mit irgendeinem Thin-Lizzy-Klassiker wirklich stand, denn neben einigen Songs aus der Abteilung „Geht so“ (u.a. ´Someday Salvation´ und ´Hoodoo Voodoo´) fehlen dem Album einfach die authentische Melancholie, die Tragik und die Schwermut, die eigentlich alle Kompositionen aus der Feder von Phil Lynott besaßen, selbst wenn dieser gut gelaunt zu Werke ging. Wie gesagt, das BLACK STAR RIDERS-Debüt geht sicherlich als gutes Album durch, aber das Beste daran ist, dass Gorham, Warwick & Co. es uns nicht unter dem Thin-Lizzy-Banner verkaufen wollen. (ROCK HARD 7 / 10)



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