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Crashdiet - The Unattractive Revolution


Release Info: 2007 - Universal - Full Length
Band Info: Schweden - 2000 - Hard Rock
Bewertung: 7,5 


Songs:

1. In The Raw
2. Like A Sin
3. Falling Rain
4. I Don't Care
5. Die Another Day
6. Alone
7. Thrill Me
8. Overnight
9. XTC Overdrive
10. Bound To Be Enslaved
11. The Buried Song

Obwohl „Rest In Sleaze", das Debüt der Band aus dem Jahre 2005, bis heute nicht offiziell in Deutschland erhältlich ist, hat sich im Underground bereits eine ziemlich beachtliche Fanschar um die Sleaze-Rocker aus Stockholm gebildet Die wartet nun gespannt, aber auch mit einer gesunden Portion Skepsis auf den neuen Longplayer „The Unattractive Revolution". Ersteres liegt an der außerordentlichen Qualität des Debüts, das man ohne Zweifel als Klassiker der wieder aufgeblühten Szene bezeichnen kann. Das Zweite am Tod des Bandgründers, Songwriters und Sängers Dave Leppard, der nur wenige Monate nach der Veröffentlichung von „Rest In Sleaze" Slebstmord beging. Und Skepsis scheint durchaus angebracht. Zwar hat man mit Oliver Twisted (ex-Reckless-Love) einen Sänger gefunden, der sich optisch und musikalisch in die Band einfügt, aber leider nicht die Lücke schließen kann, die Dave als Songwriter hinterließ. Debütknaller wie ´Tikket´ oder ´Riot In Everyone´ lassen sich auf „The Unattractive Revolution" auch nach mehreren Durchläufen nicht ausmachen. Man konnte für ´I Don´t Care´ und ´Alone´ mit Mick Mars (Mötley Crüe) einen namhaften Songwriter ins Boot holen und legt bei den Gitarren härtemäßig zum Teil deutlich zu, segelt dafür aber manchmal zu häufig zwischen Belanglosigkeiten und teils schwülstigem, melodischem, skandinavischem Standard-Metal. Zudem hat man auch bei der Produktion ein wenig zu dick aufgetragen, so dass vom räudigen Charme des Debüts leider nicht mehr viel übrig ist. Das klingt jetzt alles viel schlechter, als es eigentlich ist, denn unterm Strich ist „The Unattractive Revolution" ein gelungenes Album mit einigen starken Songs. Im direkten Vergleich zum bärenstarken Debüt „Rest In Sleaze" ist es aber leider auch eine kleine Enttäuschung. (ROCK HARD 7 / 10)




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