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Norway - Arrival



Release Info: 2000 - Frontiers - Full Length
Band Info: USA - 1994 - AOR
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Givin' It All
2. One Night Alone
3. Someday, Someway
4. I Don't Wanna Love You
5. Can't Live Without You
6. Sendin' A Prayer (A Song For David)
7. When You Close Your Eyes
8. Cry Baby
9. Find My Way Home
10. Hole In My Heart
11. Heaven In Your Arms

Norwegen? Große Drachenboote auf dem Albumcover? Da haben wir ja schon alle Komponenten für ein gnadenloses Heiden-Metal-Album beisammen, Plünderungen und Verwüstungen inbegriffen. Kleiner Scherz, Leute. Unbedarften Frischlingen sei gesagt, dass dieses Quartett aus dem eindeutig nichtskandinavischen Territorium New Jersey stammt. Und spätestens ihr hymnischer AOR sollte alle Befürchtungen vertreiben, die Jungs könnten vielleicht irgendwann bei euch auflaufen, um eure Bude in Brand zu stecken und eure Familie systematisch zu Gulasch zu zerhacken. Nichtsdestotrotz: Sie sind stark - in dem Sinne, dass sie ein gutes Maß für vibrierende Refrains mitbringen, wie Sänger Glenn Piersons glänzende Performances von Tracks wie dem Bon Jovi-ähnlichen 'When You Close Your Eyes' und dem erhabenen 'One Night Alone' beweisen. Auf den ersten Hör scheint es, als ob sie ihre Songs mit plätschernden Keyboards aufstopfen, bis nix mehr reinpasst, aber immer dann, wenn es ausschaut, als würden sie's übertreiben, kommt definitiv ein dezenter Chorus ums Eck, der die Chose wieder ausbalanciert. 'I Don't Wanna Love You' zeigt zudem, dass sie von obligatorischen Balladen komplett die Faxen dicke haben. Aber hättet ihr euch einen Haufen, der Keule und Schwert der ollen Wikinger in den Himmel reckt, überhaupt irgendwie 'weich' vorgestellt? (ROCK HARD 7,5 / 10)



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