1. Saturday Nite
2. One Night Alone
3. Trial By Fire
4. Cryin'
5. Wired Up
6. Charmed Life
7. I Can't Let Go
8. Heart To The Flame
9. A Matter Of Time
10. Illusions
Nachdem dem Alleskönner Jeff Paris mit seinem gelungenen Debüt 'Race to Paradise' der kommerzielle Durchbruch nicht gelungen war, erhielt er seitens des Plattenlabels Polygram 1987 eine zweite Chance. Paris - seinerzeit beeindruckt von der Großtaten von DEF LEPPARD auf den Mega-Sellern 'Pyromania' und 'Hysteria' - begab sich unter den Fittichen von Tony Platt und mit Unterstützung von Gary Moon (b; NIGHT RANGER), Matt Sorum (dr; THE CULT, GUNS 'N' ROSES, VELVET REVOLVER) und wiederum Michael Thompson (g) ins Studio, um das Folgealbum 'Wired-Up' einzudosen. Zehn Songs, die wie schon das Debüt in den Jagdgründen des Melodic Rock/ AOR wildern sollten es auf das Album schaffen.
Saturday Nite: Gleich der Opener ist ein erstklassiger Stampfer, fett produziert und ganz im seinerzeit angesagten Stil anderer Hair Rock Bands wie z.B. Y&T. Die Hammond-Einsätze verleihen dem ganzen einen leichten Swing. Das Video schaffte es dammls sogar in MTV's Headbangers Ball.
One Nite Alone: Diesen griffigen Pop-Rocker verfaßte Paris gemeinsam mit Michael Thompson. Der Song ist im Mid-Tempo angesiedelt und klingt in der Strophe etwas wie Jimi jamison's 'I'm Always There', während der Refrain durchaus auch von JOURNEY stammen könnte. Dieser Song ist ebenso wie 'Cryin' und 'Charmed Life' später von der All-Girl-Truppe VIXEN neu eingespielt worden.
Cryin': Besserer AOR geht kaum. Leider gelang es erst Vixen diesen von Gregg Tripp mitkomponierten Poprocker in die Top 20 in den USA zu hieven.
Wired Up: Den Titeltrack hatte Paris bereits Jahre vorher mit dem Bassisten Jerry Knight, mit dem er in der Bill Withers Band getourt hatte, verfaßt. Verwendung fand der Song bereits 1984 durch den KISS-Gitarristen unter dem Titel 'Gotta Find A Party'. Der Song ist ein straighter Rocker, m.E. aber insgesamt eher durchschnittlich geraten.
I Can't Let Go: Paris eigener Favorit von diesem Album ist sehr kommerziell geraten und hätte in einer gerechteren Welt viel Airplay bekommen müssen. Stilistisch liegt - insbesondere auch die Rhythmusarbeit mit dem Keyboard - der Track in etwa bei dem, was Mark Mangold für Michael Bolton auf Tracks wie 'Fools Game' geschrieben hat. Hightlight!
Heart To The Flame: Guter Rocker, den man sich auch gut in er Interpretation von MR. BIG vorstellen könnte.
A Matter of Time: Die obligate Ballade darf schließlich auch nicht fehlen. Aus heutiger Sicht ist die Instrumentierung vielleicht etwas plüschig geraten, allerdings gibt es aus der damaligen Zeit auch einige andere Tracks die noch kitschiger geraten sind. Geht in Ordnung!
Illusions: Der Abschlusssong ist noch mal ein echter Klassetrack und für Paris Verhältnisse relativ heavy geraten.
Der Zweitling konnte dem Debüt also problemlos das Wasser reichen und tritzdem sollte es für den talentierten Musiker wiederum nicht zum großen Durchbruch reichen. Paris verstieg sich mehr und mehr auf die Studio- und Sessionsarbeit, wenngleich er auch später mit 'Smack', 'Freak Flag' und 'Lucky This Timme' immer wieder auch Soloscheiben veröffentlichte. (AMAZON)
Saturday Nite: Gleich der Opener ist ein erstklassiger Stampfer, fett produziert und ganz im seinerzeit angesagten Stil anderer Hair Rock Bands wie z.B. Y&T. Die Hammond-Einsätze verleihen dem ganzen einen leichten Swing. Das Video schaffte es dammls sogar in MTV's Headbangers Ball.
One Nite Alone: Diesen griffigen Pop-Rocker verfaßte Paris gemeinsam mit Michael Thompson. Der Song ist im Mid-Tempo angesiedelt und klingt in der Strophe etwas wie Jimi jamison's 'I'm Always There', während der Refrain durchaus auch von JOURNEY stammen könnte. Dieser Song ist ebenso wie 'Cryin' und 'Charmed Life' später von der All-Girl-Truppe VIXEN neu eingespielt worden.
Cryin': Besserer AOR geht kaum. Leider gelang es erst Vixen diesen von Gregg Tripp mitkomponierten Poprocker in die Top 20 in den USA zu hieven.
Wired Up: Den Titeltrack hatte Paris bereits Jahre vorher mit dem Bassisten Jerry Knight, mit dem er in der Bill Withers Band getourt hatte, verfaßt. Verwendung fand der Song bereits 1984 durch den KISS-Gitarristen unter dem Titel 'Gotta Find A Party'. Der Song ist ein straighter Rocker, m.E. aber insgesamt eher durchschnittlich geraten.
I Can't Let Go: Paris eigener Favorit von diesem Album ist sehr kommerziell geraten und hätte in einer gerechteren Welt viel Airplay bekommen müssen. Stilistisch liegt - insbesondere auch die Rhythmusarbeit mit dem Keyboard - der Track in etwa bei dem, was Mark Mangold für Michael Bolton auf Tracks wie 'Fools Game' geschrieben hat. Hightlight!
Heart To The Flame: Guter Rocker, den man sich auch gut in er Interpretation von MR. BIG vorstellen könnte.
A Matter of Time: Die obligate Ballade darf schließlich auch nicht fehlen. Aus heutiger Sicht ist die Instrumentierung vielleicht etwas plüschig geraten, allerdings gibt es aus der damaligen Zeit auch einige andere Tracks die noch kitschiger geraten sind. Geht in Ordnung!
Illusions: Der Abschlusssong ist noch mal ein echter Klassetrack und für Paris Verhältnisse relativ heavy geraten.
Der Zweitling konnte dem Debüt also problemlos das Wasser reichen und tritzdem sollte es für den talentierten Musiker wiederum nicht zum großen Durchbruch reichen. Paris verstieg sich mehr und mehr auf die Studio- und Sessionsarbeit, wenngleich er auch später mit 'Smack', 'Freak Flag' und 'Lucky This Timme' immer wieder auch Soloscheiben veröffentlichte. (AMAZON)


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