1. Time After Time
2. Comin' Home
3. Mysterious (This Time It's Serious)
4. If U Would Only Be My Friend
5. All Or Nothing
6. All I Want
7. U Done Me Wrong
8. I'll Set Your Houses On Fire
9. Give Me A Sign
10. Lovechild
11. Long Way To Go
Das erste TALISMAN-Album, veröffentlicht vor ungefähr drei Jahren, besitzt inzwischen Kultstatus. Neben ausgezeichneten Songs war es vor allem die Stimme von Ex-Malmsteen-Sänger Jeff Scott Soto, die den Erstling aus dem Mainstream-Wust heraushielt. Leider mangelt es aber auf "Genesis" an wirklich herausragenden Songs. Zwar hat man in puncto Härte eine ganze Ecke zugelegt(Keyboards sind auf dem Album kaumzu hören), aber lediglich die Hälfte der Nummern kann wirklich begeistern. So bleibt es überwiegend Soto und seinen zumeist guten Gesangslinien überlassen, das Album doch noch über den Durchschnitt zu heben, was der Mann aus einem mittelmäßigen Song machen kann, ist ehrlich bewundernswert. Was mir nur nicht einleuchtet, ist, daß er noch nie selber was Vernünftiges auf die Beine gestellt hat, denn seine Truppe in Amerika, Slam, steht nach wie vor ohne gültigen Plattendeal dar. Ein weiterer Kritikpunkt ist die arg dünn geratene Produktion: Zwar ist die Gitarre fetter als auf dem Erstling, der Bass blubbert weiter schön im Hintergrund, aber der Drumcomputer raubt einem an schlechten Tagen den letzten Nerv. Trotz allem hat die Band ein paar gute Songs am Start, was den Kauf von "Genesis" vielleicht doch noch rechtfertigt. Anspieltips: 'Comin' Home', 'Give Me A Sign' und 'If U Would Only Be My Friend'. (ROCK HARD 7,5 / 10)


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