Bewertung: 7,5
2. The Priniciple Of Evil Made Flesh
3. The Forest Whispers My Name
4. Iscariot
5. The Black Goddess Rises
6. One Final Graven Kiss
7. A Crescendo Of Passion Bleeding
8. To Eve The Art Of Witchcraft
9. Of Mist And Midnight Skies
10. In Secret Love We Drown
11. A Dream Of Wolves In The Snow
12. Summer Dying Fast
13. Imperium Tenebrarum
Oh Mann, sehen die Gestalten auf dem Bandfoto wieder evil aus in ihrer schwarzen Tracht und ihren geschmackvoll angepinselten Gesichtern. Die nächste gottlose Horde macht den Musikmarkt unsicher und beansprucht den Status für sich, die einzig wahre britische Black Metal-Band zu sein. Musikalisch stellen sich die schwarzweißgetünchten Teufelsschergen besser dar als all die anderen Satansbraten, die auf der Early-Bathory-Schiene daherkommen und sich gerne als musikalische Offenbarung verkaufen möchten. Handwerkliches Talent, gefällige Melodiebögen, mächtige Heavyriffs sowie erhaben anmutende und mystische Keyboardeinlagen sorgen für Abwechslung und das nötige Quentchen Originalität. Die Engländer verstehen es aber auch, gehörig Tempo zu machen und dies bis in Grindcore-angehauchte Stakkatoparts zu treiben. Zu diesem musikalisch gut ausgewogenen Vielerlei gibt es jede Menge schönschaurige Intros, fast romantisch klimpernde Outros (Hä? - Red.) und ein "In Secret Love We Drown" betiteltes, meditatives Intermezzo. Bei den blasphemischen Lyrics wurde nicht nur die nordische Winter- und Vollmondlandschaft als Inspiration genutzt, wie es die norwegischen Packeisrocker Immortal tun, sondern in den Werken von Nietzsche, Stoker und Crowley geblättert. Wer sich mit den Texten beschäftigen will, sollte fundierte Kenntnisse in Sachen Philosophie und Wissen über die Gestalten besitzen, die ihr Unwesen im Umfeld des Scheitans treiben. Die beste Black Metal-Scheibe der letzten Zeit. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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