1. The God Machine
2. Crucify
3. Thrashed Relentlessly
4. Dark Mask / Between Love And Hate
5. Damnation Calling
6. Soulhunter
7. Buried And Broken
8. Lucifer / The Devil Inside
9. Fight, Kill
10. Life = Love = God Machine
Fünf Jahre nach dem leider nur semiguten Comeback „Omniscient“ ist sie nun also da, die neue STEEL PROPHET. Zumindest steht´s so auf dem Cover. Eine Blindverkostung wäre ein klarer Fall für „Wetten, dass..?“. Denn mit den Stahlpropheten, denen wir US-Metal-Aficionados einst die Füße küssten, hat „The God Machine“ praktisch nichts mehr zu tun. Das liegt zum einen an der Coverdale-auf-Steroiden-Stimme von R.D. Liapakis, die keine Schnittmenge mit der Exzentrik eines Rick Mythiasin aufweist. Zum anderen hat besagter Liapakis neben der meterdicken Produktion auch große Teile des Songwritings zu verantworten, das mehr nach Euro-Power als Amistahl klingt. Nur vereinzelt scheint die Riff-Schmiedekunst von Steve Kachinsky noch durch, beispielsweise im Soloteil des drittplatzierten ´Thrashed Relentlessly´ oder im flirrenden ´Fight, Kill´, das den alten STEEL PROPHET noch am nächsten kommt. Ansonsten wäre das Album treffender mit „Mystic Steel Prophecy“ überschrieben worden. Absolut solides Euro-Handwerk, aber halt ohne jede Magie. Farewell, alter Freund! (ROCK HARD 7 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen