2. Pearl Heart
3. The Nameless One
4. Dead But Rising
5. Cape Of Our Hero
6. Room 24
7. The Hangman's Body Count
8. My Body
9. Lola Montez
10. Lonesome Rider
11. The Sinner Is You
12. Doc Holliday
13. Our Loved Ones
14. Rebel Angel
Immer wieder erstaunlich, wie viele Neider eine Band auf den Plan ruft, wenn sie groß und erfolgreich wird. Auch im Falle VOLBEAT wurde das Internet von zahllosen Basher-Postings zugemüllt. Alle wussten ja schon vorher, wie scheiße diese Platte wird. Natürlich ohne sie auch nur ansatzweise gehört zu haben. Aber das ist ja nix Neues. VOLBEAT selbst werden vermutlich nur mitleidig lächeln und trotzdem weiter ihr Ding durchziehen. Was auch gut so ist. „Outlaw Gentlemen & Shady Ladies" ist ganz sicher nicht die beste Scheibe der Dänen, hat aber trotzdem reichlich Klasse. Klar sind Nummern wie ´Cape Of Our Hero´, ´My Body´, ´Lola Montez´ oder ´Pearl Hart´ stark auf den Mainstream-Markt zugeschnitten, aber deswegen sind es trotzdem noch gute Songs mit feinen Hooklines. Oder seit wann sind griffige Melodien und eingängige Refrains ein Verbrechen? Zumal wir es hier ganz bestimmt nicht mit einem Weichspüler-Scheibchen zu tun haben. Beim mit Slayer-Harmonien aufgepeppten ´Dead But Rising´, dem Sabbath-mäßigen ´Room 24´ (mit King Diamond als Gastsänger) oder dem Metallica-Rocker ´Doc Holliday´ wetzen VOLBEAT die Metal-Klinge, für Abwechslung sorgen auch der coole Rock´n´Roller ´Lonesome Rider´ und der feine Headbanger ´The Hangman´s Body Count´. Da verzeiht man den Burschen durchaus die beiden Luftnummern ´Black Bart´ und ´Our Loved Ones´. Die einzige klare Kritik aus meiner Richtung zielt auf die recht zahme Produktion ab. VOLBEAT haben mehr Ecken und Kanten, als hier teilweise zu hören ist. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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