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Black Country Communion - Black Country Communion

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Release Info: 2010 - Mascot - Full Length
Band Info: USA - 2009 - Hard Rock
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Black Country
2. One Last Soul
3. The Great Divide
4. Down Again
5. Beggarman
6. Song Of Yesterday
7. No Time
8. Medusa
9. The Revolution In Me
10. Stand (At The Burning Tree)
11. Sista Jane
12. Too Late For The Sun

Klar, prinzipiell freut man sich bei allen verdienten Lorbeeren mittlerweile über jede CD, auf der Glenn Hughes NICHT singt. Schon nach dem locker aus der Hüfte geschossenen Purple-meets-Zeppelin-Opener ´Black Country´ und vor allem dem - das können in dieser Form wirklich nur die ganz Großen - brillant intonierten ´One Last Soul´ schwenkt man allerdings die weiße Kapitulationsfahne: Hallo BLACK COUNTRY COMMUNION, ihr habt in der Tat NICHTS mit den zahllosen AOR/Hardrock-Projekten zu tun, denen man am liebsten schon nach den ersten fünf mühsam zurechtgeschusterten Tönen den Saft für immer abdrehen würde. Hughes, Gitarrist Joe Bonamassa, Drummer Jason Bonham, Keyboarder Derek Sherinian und Produzent/Mentor Kevin Shirley (der hier nach Maiden seine zweite überzeugende Arbeit in Folge abliefert) spielen sich organisch, unaufgeregt, eben wie Profis, die (sich) nichts mehr beweisen müssen, durch einen Zwölf-Track-Parcours, der mit weit über einer Stunde zwar denn doch ein bisschen zu lang ist, um ohne ein paar wenige Bierholmomente auszukommen, der andererseits aber dermaßen viele Aha-Passagen feilbietet, dass man das Staunen wieder lernt. Noch geiler als die zahlreichen tollen Kompositionen auf dieser Platte: der von Bonamassa gesungene, zwischen lupenreinem Bluesrock und ´The Journey´-mäßigem Molly-Hatchet-Vibe zelebrierte, zurückhaltende Achteinhalb-Minüter ´Song Of Yesterday´. Was für ein umwerfendes Solo, was für ein fabelhafter Ton! (ROCK HARD 8 / 10)





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