1. Xibir
2. Born Treacherous
3. Gateways
4. Chess With The Abyss
5. Dimmu Borgir
6. Ritualist
7. The Demiurge Molecule
8. A Jewel Traced Through Coal
9. Renewal
10. Endings And Continuations
Jegliche klugscheißerische Black-Metal-Spurensuche inmitten des Über-Bombasts von „Abrahadabra" ist ein völlig falscher Ansatz. DIMMU BORGIR leben 2010 endgültig in ihrer eigenen Welt. Hätten sich dort nicht bereits Rhapsody Of Fire in ihrem typischen Größenwahn breit gemacht, man müsste rein musikalisch betrachtet die Hollywood-Metal-Schublade erfinden. Dass einige Lästerer beide Bands längst in einem Atemzug nennen, walzen wir nicht weiter aus, ist aber ohnehin nur durchschaubare Polemik. Das gilt ebenso für die Kommentare über den philosophischen Ansatz von „Abrahadabra". Denn auch wenn das Band-Orchester-Chor-Duell vordergründig Geisterbahn-Flair und Sci-Fi-Horror-Soundtrack-Atmosphäre versprüht, haben DIMMU BORGIR ihren unheiligen Unterton nicht verloren. Man muss sich jedoch darauf einlassen und dem Album mehr als einen flüchtigen Internet-Durchlauf gönnen. Das hat zudem den Effekt, dass sich das auf den ersten Hör so überfrachtete Werk sehr schnell zugänglicher als gedacht zeigt. (ROCK HARD 8 / 10)


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