Bewertung: 7,5
1. Ready To Rock
2. Attack Of The Mad Axeman
3. On And On
4. Let Sleeping Dogs Lie
5. But I Want More
6. Never Trust A Stranger
7. Looking For Love
8. Secondary Motion
Dass Michael Schenker einer der begnadetsten Hardrock-Gitarristen aller Zeiten ist, wird ernsthaft niemand bezweifeln wollen. Streit herrscht allerdings unter den Experten darüber, wann Michael seine kreativsten Phasen einlegte. War die UFO-Ära wichtiger als sein Gastspiel bei den Scorpions? Oder sind seine späteren Soloalben gar noch höher zu bewerten als die Klassiker der Siebziger? Wenn ihr mich fragt: Seine absoluten Sternstunden hatte Michael auf seinen ersten beiden Soloalben, die aus Gitarristensicht auch heute noch das absolute Nonplusultra darstellen. Sicher, man kann darüber streiten, ob es technisch versiertere, abgefahrenere oder innovativere Saitenartisten gibt - aber in puncto Melodieführung, Eigenständigkeit und Feeling ist Michael Schenker für mich neben Ritchie Blackmore und Randy Rhoads der Größte unter den Größten.
Dazu kommt, dass Michael Anfang der Achtziger ein außergewöhnlicher Songwriter war und sich die Klassiker reihenweise aus dem Ärmel schüttelte: ´Ready To Rock´, ´Attack Of The Mad Axeman´, ´Let Sleeping Dogs Lie´, ´On And On´ oder ´But I Want More´ sind - nicht zuletzt auch wegen Gary Bardens charismatischem Gesang und Cozy Powells Dampfhammer-Antrieb - zeitlose, unverzichtbare Perlen, die man als melodiebewusster Hardrocker im Schlaf rückwärts mitpfeifen können muss. (ROCK HARD)


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