1. The Lords Of Hypocrisy
2. Satan's Henchmen
3. Sentinels Of Hate
4. Armageddon
5. The Interlude
6. The Aftermath
7. The Masquerade
8. The Devil Came Down To Brockley
9. March Of The Dead
2. Satan's Henchmen
3. Sentinels Of Hate
4. Armageddon
5. The Interlude
6. The Aftermath
7. The Masquerade
8. The Devil Came Down To Brockley
9. March Of The Dead
Es tut schon etwas weh zu sehen, wie unbekannt doch diese Band immer noch ist. Pagan Altar gründeten sich 1978 und bis zur ihrer ersten Auflösung 1982 schrieben sie unmengen an Songs, die jedoch aufgrund eines fehlenden Plattenvertrages nie veröffentlicht wurden. Das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass die Musik, die hier zelebriert wird, schon anno 1980 völlig veraltet war. Dennoch wurde die Band unwissentlich von kursierenden (schlechten) Bootlegs am Leben gehalten, sodass sie 1998 in Eigenregie ihr erstes Album (noch von den alten Bändern von '82) veröffentlichten. Durch die überraschend große Fangemeinde gründeten sie sich schließlich neu und spielten "The Lords of Hypocrisy" neu ein, da die alten Tonbänder zerbröselten und nicht mehr zu retten waren. Der Stil von Pagan Altar liegt irgendwo zwischen Black Sabbath, der "New Wave of British Heavy Metal" (NWoBHM), zu der auch die frühen Iron Maiden gehörten, und etwas Folk im Stil von Jethro Tull. Herzstück der Band ist dabei Gitarrist Alan Jones, welchen ich definitv auf eine Stufe mit Größen wie Tony Iommi, Ritchie Blackmore und Jimmy Page stellen würde! Göttliche Riffs, Melodiebögen und Gitarrensoli bei denen einfach jede Note sitzt. Dabei hat er einen ganz eigenen Stil, der sofort herauszuhören ist, und doch in sich eine Menge Abwechslung bietet.
Dazu gesellt sich der nasale, etwas "kauzige" Gesang von Terry Jones. Ich würde ihn nicht unbedingt als (technisch) guten Sänger bezeichnen, hat er doch einen recht begrenzen Stimmumfang. Doch seine markante Stimme passt einfach zur Musik und die Musik zu ihm.Eher etwas im Hintergrund gehalten ist die Rythmusfraktion. Schlagzeug und Bass würde ich als "solide gespielt" bezeichnen, mit gelegentlichen Ausbrechern aus der reinen Begleitfunktion. Doch insgesamt stehen klar Gitarre und Gesang im Zentrum.
Textlich geht es von den "Schergen Satans" über den "Aufmarsch der Toten" bis hin zu einer Kritik an der heutigen Verschleierung der wahren Persönlichkeit durch eine aufgesetze Fassade. Doch Kitsch und Klischees haben in den Texten wenig Platz. Stattdessen herrscht ein etwas altertümlicher, sagenhafter Stil vor, der etwas an Tolkien erinnert. Man hört dem Album an, dass es selbst produziert wurde: Alles klingt etwas rauh, die Balance der einzelnen Instrumente ist nicht immer perfekt, aber der Genialität der Musik schadet das kaum. Alle Instrumente sind gut herauszuhören und die Aufnahme ist insgesamt recht "klar" und nicht so matschig wie auf dem Debut. Letztlich kann ich "The Lords of Hypocrisy" jedem Fan von Doom oder Heavy Metal dringendst empfehlen, wenn man sich denn mit dem etwas eigensinnigen Gesang anfreunden kann. Die Gitarrenarbeit hier ist unvergleichlich und mit einer schier grenzenlosen Spielfreude, dass es einfach Spaßmacht, zuzuhören. Unglaublich, aber wahr: Der Nachfolger "Mythical&Magical" ist sogar *noch* besser. Da also unbedingt auch mal reinhören!(AMAZON)
Dazu gesellt sich der nasale, etwas "kauzige" Gesang von Terry Jones. Ich würde ihn nicht unbedingt als (technisch) guten Sänger bezeichnen, hat er doch einen recht begrenzen Stimmumfang. Doch seine markante Stimme passt einfach zur Musik und die Musik zu ihm.Eher etwas im Hintergrund gehalten ist die Rythmusfraktion. Schlagzeug und Bass würde ich als "solide gespielt" bezeichnen, mit gelegentlichen Ausbrechern aus der reinen Begleitfunktion. Doch insgesamt stehen klar Gitarre und Gesang im Zentrum.
Textlich geht es von den "Schergen Satans" über den "Aufmarsch der Toten" bis hin zu einer Kritik an der heutigen Verschleierung der wahren Persönlichkeit durch eine aufgesetze Fassade. Doch Kitsch und Klischees haben in den Texten wenig Platz. Stattdessen herrscht ein etwas altertümlicher, sagenhafter Stil vor, der etwas an Tolkien erinnert. Man hört dem Album an, dass es selbst produziert wurde: Alles klingt etwas rauh, die Balance der einzelnen Instrumente ist nicht immer perfekt, aber der Genialität der Musik schadet das kaum. Alle Instrumente sind gut herauszuhören und die Aufnahme ist insgesamt recht "klar" und nicht so matschig wie auf dem Debut. Letztlich kann ich "The Lords of Hypocrisy" jedem Fan von Doom oder Heavy Metal dringendst empfehlen, wenn man sich denn mit dem etwas eigensinnigen Gesang anfreunden kann. Die Gitarrenarbeit hier ist unvergleichlich und mit einer schier grenzenlosen Spielfreude, dass es einfach Spaßmacht, zuzuhören. Unglaublich, aber wahr: Der Nachfolger "Mythical&Magical" ist sogar *noch* besser. Da also unbedingt auch mal reinhören!(AMAZON)


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