1. Witch Wolf
2. The Grove Of Eglantine
3. Young Man
4. As Bad As This
5. Winner Take All
6. 22 Years
7. Jonas Psalter
8. The Serpent Is Rising
9. Krakatoa
Auf diesem Album präsentieren sich STYX stilistisch weiter gefestigt, den Weg des Vorgängers sind sie konsequent weitergegangen. Das Album ist schön rockig, mit einer angenehmen Härte und definitiv mainstreammäßig ausgerichtet. STYX haben das Augenmerk verstärkt auf auf Eingängigkeit gelegt, was das Album insgesamt sehr gefällig macht und hier und da etwas glattpoliert wirken lässt. STYX haben an ihren Ecken und Kanten gefeilt, auch die psychedelischen Einflüsse wurden zurückgefahren.
Dabei sind es vor allem Songs wie "Young Man", die mir wegen dem grandiosen Orgelspiel so gut gefallen. Das ist zeitgemäße Rockmusik wie ich sie sehr gerne höre und auch schätze. Auch der Titelsong "The Serpent Is Rising" gehört dazu, vor gefallen sie mir aber, weil sie schön abwechslungsreich und nicht so glattpoliert sind. Bei diesen Songs sind es vor allem die Instrumentalpassagen, die die Songs zu etwas ganz Besonderem machen.
"As Bad as This" ist dann eine dieser unspektakulären und auf Mainstream getrimmten Nummer, nicht schlecht, aber eben etwas zu beliebig und unspektakulär. Ein bisschen Boogie-Rock gibt es bei "22 Years" zu hören, bringt Abwechslung rein, haut einen aber auch nicht um. Das ist insgesamt das Manko des Albums, die Songs sind zwar nicht schlecht, aber richtig begeistern tun sie in den seltensten eben auch nicht.
"Jonathan Psalter" ist da eine angenehme Ausnahme, die Nummer rockt richtig fett, da ist Groove drin, die reißt einen schön mit. Auch der Opener "Witch Wolf" weiß auf Anhieb zu begeistern, ein toller Chorus und ebenfalls eine schön rockige und mitreißende Melodie, der Auftakt kann sich hören lassen.
Mein Fazit: "The Serpent Is Rising" ist ein weiterer Schritt hin zu der Musik, für die STYX berühmt werden sollten. Sie haben an ihren Kompositionen gefeilt und man kann erkennen, dass die wirklich Potential haben. Sie geben sich verspielt und auf Mainstream programmiert, sie haben mehr Wert auf Eingängigkeit gelegt, am stärksten sind sie aber, wenn sie ihre psychedelischen Momente haben. Insgesamt ein gutes Album, ich würde es auf eine Stufe mit dem Vorgänger stellen und eigentlich 3,5 Sterne vergeben. Geht nicht, weswegen ich mich für vier entschieden habe. (AMAZON)
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