1. War In The Sun
2. Fortune Teller's Gaze
3. High Hopes: The Amytiville Murders
4. Shameless Desires
5. Watching Over Me
6. Tempted By Death
7. Wind Wraith
8. Millenium Horror
9. Together Alone
10. Ancient Tales
Eiserne Jungfrau, ick hör dir trapsen! Die Amis WIND WRAITH klingen auf ihrem ursprünglich 2001 als Eigenproduktion veröffentlichten, mit der zwischenzeitlich auf drei Positionen veränderten Besetzung nun noch einmal neu eingespielten Debüt ein ums andere Mal wie eine rauere Variante von Iron Maiden mit starkem US-Metal-Einschlag. Speziell der Gesang von Scott Oliva (ex-Inner-Strength) ähnelt des Öfteren dem von Bruce Dickinson. Und auch die Songs selbst haben viel von Maiden in besseren Zeiten. Exemplarisch seien hier die Bandhymne Wind Wraith, das eingängige Dragon Riders oder das wirklich gute Shameless Desires genannt. Ansonsten entfachen die New Yorker vor allem im Klampfenbereich ordentlich Druck und haben in der Mehrzahl gutklassige Songs am Start. Einziger echter Ausfall ist die reichlich schlappe Ballade Watching Over Me. Wenn WIND WRAITH es hinkriegen, auf ihrem zweiten Album die allzu offensichtlichen Maiden-Parallelen hinter sich zu lassen, noch mehr eigenes Profil zu entwickeln und sich einen wuchtigeren Drumsound basteln zu lassen, könnte durchaus eine Klasseband daraus werden. So dürfte es zumindest für einen Achtungserfolg im Power-Metal-Underground reichen. (ROCK HARD 7 / 10)


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