Bewertung: 8
2. Gilded Out
3. Nemesis
4. Gabrielle
5. Absinthe With Faust
6. Nymphetamine (Overdose)
7. Painting Flowers White Never Suited My Palette
8. Medusa And Hemlock
9. Coffin Fodder
10. English Fire
11. Filthy Little Secret
12. Swansong For A Raven
13. Mother Of Abominations
14. Nymphetamine Fix
Nachdem die Engländer mit dem 2000er Überflieger „Midian" und dem letztjährigen „Damnation And A Day" Black-Metal-Geschichte geschrieben haben, wechseln Dani & Co. gleichzeitig mit ihrem Label auch die musikalische Marschrichtung. Auf „Nymphetamine" wildern CRADLE OF FILTH in fast allen Spielarten harter, düsterer Musik und mischen monströse Death-Metal-Parts, Paradise-Lost-artige Songstrukturen, Gothic-Zitate (zusätzlich unterstützt durch den großartigen Gastgesang von Liv Kristine), melodische Gitarrenharmonien à la Dark Tranquillity und natürlich ureigene Black-Metal-Blast-Attacken munter durcheinander. Einziges Bindeglied in diesem pechschwarzen Notencocktail ist und bleibt Danis unverwechselbarer Gesang, obwohl er sich auf „Nymphetamine" gleichfalls bemüht, sein Gekreische mit Death-Metal-Growls oder düsterem Sprechgesang zu mischen. Obwohl der stilistische rote Faden fehlt, haben die Jungs keinesfalls ihre größten (musikalischen) Stärken vergessen: Sie haben nämlich bei aller Komplexität des Materials auch ein paar Ohrwürmer (´Nymphetamine Fix´, ´Nemesis´) geschrieben und produktionstechnisch wie handwerklich nichts anbrennen lassen. Da für CRADLE OF FILTH immer schon eigene Gesetze galten und schlussendlich die Qualität der Musik stimmt, bin ich überzeugt, dass sowohl alte wie auch haufenweise neue Fans „Nymphetamine" schnell in ihr Herz schließen werden. (ROCK HARD 8 / 10)

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