Release Info: 1985 - Mercury - Full Length
Songs:
1. Let Me Go
2. Running Wild
3. Do You Love Me?
4. Something For Nothing
5. Are You Ready?
6. Nowhere To Run
7. I Want You Back
8. Nasty Nasty
9. Love Is A Lie
10. Can't You See
*Running Wild* war das fünfte Studioalbum der Rockerinnen von Girlschool. Es erschien erstmals im Februar 1985 und wurde in der Besetzung Jackie Bodimead (vocals), Kim McAuliffe (guitars, backing vocals), Cris Bonacci (guitars), Gil Weston Jones (bass) und Denise Dufort (drums) eingespielt.
Das Besetzungskarussel hatte sich weitergedreht. Kelly Johnson war nicht mehr Teil des Bandgefüges und wurde durch gleich zwei neue Schuldmädchen ersetzt. Die Band verfügte mit Jackie Bodimead nun sogar über eine vollwertige Sängerin. An der musikalischen Ausrichtung war ebenfalls ein bischen gedreht worden. War der Vorgänger *Play Dirty* eindeutig im Glam Rock mit britischer Prägung verwurzelt, versuchte die Band sich nun im amerikanischen Glam-Metal.
Die Songs sind nicht wirklich schwach, aber durch die kommerzielle Produktion gibt es kaum Ecken und Kanten oder Reibungsflächen. Der Wiedererkennungswert tendiert gen Null. Das gute Album-Artwork spart zwar nicht an Provokation, aber songtechnisch geben die Mädels sich handzahm und angepaßt. Der Zeitgeist Mitte der 1980er und die Hoffnung auf einen großen kommerziellen Durchbruch in den USA schien die eigene Courage etwas gehemmt zu haben. Während auf den ersten drei Alben noch ganz ordentlich gesägt wurde, säußelte man sich nun durch Nümmerchen wie *Let Me Go* oder *I Want You Back*. Richtige Highlights oder Hammersongs sind nicht zu verzeichnen.

Songs:
1. Let Me Go
2. Running Wild
3. Do You Love Me?
4. Something For Nothing
5. Are You Ready?
6. Nowhere To Run
7. I Want You Back
8. Nasty Nasty
9. Love Is A Lie
10. Can't You See
Das Besetzungskarussel hatte sich weitergedreht. Kelly Johnson war nicht mehr Teil des Bandgefüges und wurde durch gleich zwei neue Schuldmädchen ersetzt. Die Band verfügte mit Jackie Bodimead nun sogar über eine vollwertige Sängerin. An der musikalischen Ausrichtung war ebenfalls ein bischen gedreht worden. War der Vorgänger *Play Dirty* eindeutig im Glam Rock mit britischer Prägung verwurzelt, versuchte die Band sich nun im amerikanischen Glam-Metal.
Die Songs sind nicht wirklich schwach, aber durch die kommerzielle Produktion gibt es kaum Ecken und Kanten oder Reibungsflächen. Der Wiedererkennungswert tendiert gen Null. Das gute Album-Artwork spart zwar nicht an Provokation, aber songtechnisch geben die Mädels sich handzahm und angepaßt. Der Zeitgeist Mitte der 1980er und die Hoffnung auf einen großen kommerziellen Durchbruch in den USA schien die eigene Courage etwas gehemmt zu haben. Während auf den ersten drei Alben noch ganz ordentlich gesägt wurde, säußelte man sich nun durch Nümmerchen wie *Let Me Go* oder *I Want You Back*. Richtige Highlights oder Hammersongs sind nicht zu verzeichnen.
Ich persönlich halte Running Wild für Girlschools schwächste Scheibe, auch nach einem zeitlichen Abstand von über 25 Jahren (LP gekauft 1989). Zwar gönne ich jeder Band und jedem Musiker eine Weiterentwicklung, aber sollten dadurch die eigenen Wurzeln nicht bis zur Unkenntlichkeit verwässert werden. Der rockige Nachfolger *Nightmare At Maple Cross* sprach dann schon wieder eine wesentlich handfestere Hardrocksprache und sollte meiner Meinung nach ebenfalls ganz dringend wiederveröffentlicht werden.(AMAZON)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen