1. Like Angels Weeping (The Dark)
2. Let Them Burn
3. Crippled And Broken
4. To Reign Again
5. It Turns To Rust
6. Open Scars
7. Temptation's Nest
8. In Words Of Desperation
9. The Road To Devastation
Verkehrte Welt in Kanada. KATAKLYSM sind zwar nicht zur Doom-Band mutiert, haben aber, ähnlich wie ihre Kollegen von Vader vor einigen Jahren, das Bremspedal und die Kontrolliertheit in Form des ABS-Systems entdeckt. Was für ein Gewinn für die Band! Wo der Vorgänger „Serenity In Fire" in puncto Technik und steriler Sound die Grenze des Zumutbaren erreichte und extrem auf Highspeed-Drummer Martin Maurais zugeschnitten war, klingt Album Nummer acht (diesmal wieder mit Rückkehrer Max Duhamel) erstaunlich organisch und verzichtet weitestgehend auf Prügel- und Blast-Orgien. Gitarrist/Produzent JF zündet mal wieder ein Feuerwerk nach dem anderen, wobei seine Riffs deutlich metallischer und insgesamt noch mitreißender einschlagen, so dass nahezu jeder (!) Song Hymnenfaktor hoch zehn besitzt: ´Like Angels Weeping´, ´It Turns To Rust´ (im fiesen Duett mit Kittie-Frontröhre Morgan Lander), ´Crippled And Broken´, das Abschluss-Epos ´The Road To Devastation´ (Spannung und Dramatik pur) usw. - das Level ist von vorne bis hinten überirdisch hoch. Mit „In The Arms Of Devastation" haben KATAKLYSM ihren eigenen, unverwechselbaren Sound noch mal verfeinert und verbessert. Langsam wird die Sache unheimlich, und man fragt sich ernsthaft, wo diese Band eigentlich noch hin will. Eine Death-Metal-Platte mit ausschließlich Hits zu schreiben, ist mehr als ein Kunststück. Es ist der Beweis dafür, dass KATAKLYSM soeben den Thron bestiegen haben. Sieg auf ganzer Länge! (ROCK HARD 10 / 10)


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