1. Come Hell Or High Water
2. Gunslinger
3. Necrodancer
4. Hell's Heart
5. The Druid
6. Stormrage
7. Deadman Walkin
8. Barbarian
9. Chariots Of Fenris
10. The Wolf
11. Troll Hunter
Mit dieser Rezension möchte ich Sie nicht mit Details langweilen. Vielmehr bleiben meine ersten Eindrücke bestehen. Nocturne Wulf erinnert mich an Metallica. Kein modernes Metallica, aber frühes Metallica, vielleicht durch And Justice For All oder das schwarze Album. Nocturne Wulf hat die gleichen Riffs, Thrash, Geschwindigkeit und epischen Gitarrensoli wie damals. Der einzige Unterschied besteht vielleicht darin, dass Sänger Bob McDougall nicht ganz wie James Hetfield klingt. Sicher kann er wie Hetfield kiesig klingen, aber McDougall hat mehr Bandbreite und singt klassischen Melodic Metal bis hin zu Screamo. Sie werden die Metallica-Atmosphäre bei vielen und den meisten Songs hören, besonders aber bei Stücken wie Gunslinger, Necrodancer, Stormage oder Troll Hunter. Alternativ erinnert „Nocturne Wulf“ auch an den klassischen und traditionellen New Wave of Briitsh Heavy Metal à la Iron Maiden und bietet viel Doppelgitarrenharmonie, gemäßigteres Tempo, größere Gesangs- und Gitarrenharmonie und natürlich die nötigen üppigen Gitarrensoli. Möglicherweise finden Sie dieses Motiv bei Hell's Heart, The Druid, Barbarian oder The Wolf. Dennoch könnte man im gleichen Atemzug sagen, dass „Nocturne Wulf“ das Beste aus beiden Welten übernimmt. Wie auch immer man sie beschreiben mag, mit ihrer Geschwindigkeit, ihrer Wut und ihrer tosenden Gitarrenarbeit hisst Nocturne Wulf die Fahne des traditionellen Keep-It-True-Heavy-Metals hoch, und das macht ihr Debütalbum zu einem gewaltigen Album. Empfohlen. (DANGER DOG)


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