1. Rendezvous
2. Lonely At The Top
3. Letter From L.A.
4. Paris By Air
5. Tides
6. Making Tracks
7. The Cage
8. Love Potion No. 9
9. You Always See What You Want To See
10. Danger In Paradise
11. The Actor
Leider trifft es die Überschrift ziemlich genau, denn heutzutage kennt kaum noch jemand die NWoBHM-Legende TYGERS OF PAN TANG. Allen, die jetzt zweifelnd die Augenbrauen heben, möchte ich sagen, jawohl, die TYGERS gehören tatsächlich zu den Gründervätern dieser Musikrichtung. Anfang der 80er haben sie mit “Wild Cat”, “Spellbound” und “Crazy Nights” ein paar richtig klasse Alben veröffentlicht. Leider löste sich die Band dann auf und fand erst 1999 wieder zusammen, als sie das Angebot bekamen beim WACKEN OPEN AIR aufzutreten.
Nachdem Gitarrist und Gründungsmitglied ROBB WEIR durch diesen Auftritt wieder auf den Geschmack gekommen war, formierte er die TYGERS im Jahre 2001 neu.
Allerdings ohne großen Erfolg, denn bei den meisten Veröffentlichungen handelte es sich um diverse Live - und Best-of-Alben. Erst 2012 sorgten sie wieder für Aufsehen, denn mit “Ambush” veröffentlichten sie ein ziemlich gutes Album, das bei den “Veteranen” durchaus für große Ohren sorgte.
Mit diesem selbstbetitelten Album beschreiten die TYGERS OF PAN TANG den mit dem Vorgänger eingeschlagen Weg weiter und präsentieren 11 knackige Heavy-Metal-Nummern. Natürlich gibt es stilistisch nichts Neues zu entdecken, die von ROBB WEIR neuformierten TYGERS hauen in die gleiche Kerbe wie die “alten” TYGERS aus den 80ern - keine Frage.
Ich persönlich freue mich immer wenn solche Vertreter der alten Garde Lebenszeichen von sich geben, mir macht das unheimlich viel Spaß, vor allem weil dabei auch Erinnerungen an alte Zeiten wach werden. Wenn dann das servierte “Ohrenfutter” auch noch passt, dann bin ich richtig glücklich. So wie eben auch mit diesem Album, das rockt vom ersten Song an richtig gut.
Schon der Opener “Only the Brave” hat mich überzeugt, das ist krachender und kerniger Oldschool-Metal, hemdsärmelig und ohne Firlefanz - mag ich! Das ist wirklich eine tolle Nummer, mitreißend und eingängig, zu recht die erste Single-Auskopplung. Vor allem Frontmann JACOBO MEILLE beweist von Beginn an welch großartiger Sänger er ist, ein perfekter Einstieg in dieses Album.
”Dust” ist zwar etwas moderner, aber keineswegs schlechter, hat sowas von den “alten” DEF LEPPARD, auch diese Nummer gefällt mir sehr gut. Nostalgiker und Veteranen aus den Anfangsjahren des NWoBHM könnten bei den beiden Nummern durchaus ein feuchtes Höschen bekommen! ;-)
Mit “Glad Rags” geht's ein bisschen bergab, diese “Aerosmith-Gedächtnis-Nummer” hat für mich einen ganz hohen Nerv-Faktor, sorry Leute, das geht für mich gar nicht!
“Never Give In” hat mich dann aber wieder etwas versöhnt, eine richtig flotte Nummer, kann man sich durchaus anhören. Mit “The Reason Why” schließt sich dann die obligatorische Ballade an, die auf keinem anständigen Metal-Album fehlen darf - finde zumindest ich.
Mir gefällt die Nummer ganz gut, ist jetzt nicht DIE Überballade, hat aber was. Gut finde ich vor allem, dass sie nicht so “schmalzig” ist und immer wieder Tempo aufnimmt und rockig bleibt. Wer jetzt ein wenig “schläfrig” geworden ist, den reißen die Briten mit “Do it again” ziemlich unsanft aus seinen Träumen, dieser Song gehört eindeutig in die Kategorie “rasanter Rocker”! Tolle Nummer, definitiv einer der besten Songs auf diesem Album.
Über Mittelmaß kommt “I got the Music in me” leider nicht hinaus, ich könnte nicht einmal sagen warum mir die Nummer nicht so gefällt - hat einfach nicht gezündet. Ganz anders verhielt es sich bei “Prayers for a Miracle”, schon das sehr ruhige und melodiöse Intro hat mich sofort gepackt, toll gesungen von JACOBO MEILLE. Dieser Song kann sich nicht so recht entscheiden ob er nun Ballade oder rockige Midtempo-Nummer sein will, das Auf und Ab hat was - mein Album-Highlight!
Auch an “Blood red Sky” gibt es rein gar nichts auszusetzen, eine richtig knackige und solide Rocknummer, sehr modern - passt! Bei dem einen oder anderen Song merkt man dann doch, dass ein paar “Jungspunde” bei den TYGERS angeheuert haben, da vermischt sich gelegentlich Oldstyle mit Moderne.
Auffällig sind dann doch die vielen ”ruhigen” Songs, die Akustik-Nummer “Angel in Disguise” gehört auch dazu, etwas ungewohnt, aber sehr gut. Bei “Angel in Disguise” kann Frontmann JACOBO MEILLE noch einmal eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass er ein richtig Guter ist.
Abschließend gibt es dann noch mit “Devil you know” einen richtig starken “Rocker” zu hören, bevor das Raubtier dann zum finalen “Brüller” ansetzt.
Ich habe an diesem selbstbetitelten Album der TYGERS OF PAN TANG nicht viel auszusetzen, mir hat es im Großen und Ganzen gut gefallen. Man merkt das da nicht nur “alte Hasen” am Set sind, sondern eben auch ein paar Jungspunde die für frischen Wind sorgen.
Mein Fazit: Zwar können die TYGERS OF PAN TANG nicht an alte “Heldentaten” anknüpfen, aber sie geben ein durchaus erfreuliches Lebenszeichen von sich. Den Durchbruch werden sie aber mit ihrem selbstbetitelten Album nicht schaffen, vor allem weil sie damit bei den Jüngeren garantiert nicht landen können. Bei den Älteren unter uns, die die TYGERS OF PAN TANG noch aus den Jugendzeiten kennen, dürften sie aber durchaus Punkten.
Licht und Schatten wechseln sich ab, wobei die lichten Momente eindeutig überwiegen! Für Fans und Nostalgiker durchaus zu empfehlen, wer diesen Oldschool-Style mag, der könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen. (AMAZON)
Nachdem Gitarrist und Gründungsmitglied ROBB WEIR durch diesen Auftritt wieder auf den Geschmack gekommen war, formierte er die TYGERS im Jahre 2001 neu.
Allerdings ohne großen Erfolg, denn bei den meisten Veröffentlichungen handelte es sich um diverse Live - und Best-of-Alben. Erst 2012 sorgten sie wieder für Aufsehen, denn mit “Ambush” veröffentlichten sie ein ziemlich gutes Album, das bei den “Veteranen” durchaus für große Ohren sorgte.
Mit diesem selbstbetitelten Album beschreiten die TYGERS OF PAN TANG den mit dem Vorgänger eingeschlagen Weg weiter und präsentieren 11 knackige Heavy-Metal-Nummern. Natürlich gibt es stilistisch nichts Neues zu entdecken, die von ROBB WEIR neuformierten TYGERS hauen in die gleiche Kerbe wie die “alten” TYGERS aus den 80ern - keine Frage.
Ich persönlich freue mich immer wenn solche Vertreter der alten Garde Lebenszeichen von sich geben, mir macht das unheimlich viel Spaß, vor allem weil dabei auch Erinnerungen an alte Zeiten wach werden. Wenn dann das servierte “Ohrenfutter” auch noch passt, dann bin ich richtig glücklich. So wie eben auch mit diesem Album, das rockt vom ersten Song an richtig gut.
Schon der Opener “Only the Brave” hat mich überzeugt, das ist krachender und kerniger Oldschool-Metal, hemdsärmelig und ohne Firlefanz - mag ich! Das ist wirklich eine tolle Nummer, mitreißend und eingängig, zu recht die erste Single-Auskopplung. Vor allem Frontmann JACOBO MEILLE beweist von Beginn an welch großartiger Sänger er ist, ein perfekter Einstieg in dieses Album.
”Dust” ist zwar etwas moderner, aber keineswegs schlechter, hat sowas von den “alten” DEF LEPPARD, auch diese Nummer gefällt mir sehr gut. Nostalgiker und Veteranen aus den Anfangsjahren des NWoBHM könnten bei den beiden Nummern durchaus ein feuchtes Höschen bekommen! ;-)
Mit “Glad Rags” geht's ein bisschen bergab, diese “Aerosmith-Gedächtnis-Nummer” hat für mich einen ganz hohen Nerv-Faktor, sorry Leute, das geht für mich gar nicht!
“Never Give In” hat mich dann aber wieder etwas versöhnt, eine richtig flotte Nummer, kann man sich durchaus anhören. Mit “The Reason Why” schließt sich dann die obligatorische Ballade an, die auf keinem anständigen Metal-Album fehlen darf - finde zumindest ich.
Mir gefällt die Nummer ganz gut, ist jetzt nicht DIE Überballade, hat aber was. Gut finde ich vor allem, dass sie nicht so “schmalzig” ist und immer wieder Tempo aufnimmt und rockig bleibt. Wer jetzt ein wenig “schläfrig” geworden ist, den reißen die Briten mit “Do it again” ziemlich unsanft aus seinen Träumen, dieser Song gehört eindeutig in die Kategorie “rasanter Rocker”! Tolle Nummer, definitiv einer der besten Songs auf diesem Album.
Über Mittelmaß kommt “I got the Music in me” leider nicht hinaus, ich könnte nicht einmal sagen warum mir die Nummer nicht so gefällt - hat einfach nicht gezündet. Ganz anders verhielt es sich bei “Prayers for a Miracle”, schon das sehr ruhige und melodiöse Intro hat mich sofort gepackt, toll gesungen von JACOBO MEILLE. Dieser Song kann sich nicht so recht entscheiden ob er nun Ballade oder rockige Midtempo-Nummer sein will, das Auf und Ab hat was - mein Album-Highlight!
Auch an “Blood red Sky” gibt es rein gar nichts auszusetzen, eine richtig knackige und solide Rocknummer, sehr modern - passt! Bei dem einen oder anderen Song merkt man dann doch, dass ein paar “Jungspunde” bei den TYGERS angeheuert haben, da vermischt sich gelegentlich Oldstyle mit Moderne.
Auffällig sind dann doch die vielen ”ruhigen” Songs, die Akustik-Nummer “Angel in Disguise” gehört auch dazu, etwas ungewohnt, aber sehr gut. Bei “Angel in Disguise” kann Frontmann JACOBO MEILLE noch einmal eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass er ein richtig Guter ist.
Abschließend gibt es dann noch mit “Devil you know” einen richtig starken “Rocker” zu hören, bevor das Raubtier dann zum finalen “Brüller” ansetzt.
Ich habe an diesem selbstbetitelten Album der TYGERS OF PAN TANG nicht viel auszusetzen, mir hat es im Großen und Ganzen gut gefallen. Man merkt das da nicht nur “alte Hasen” am Set sind, sondern eben auch ein paar Jungspunde die für frischen Wind sorgen.
Mein Fazit: Zwar können die TYGERS OF PAN TANG nicht an alte “Heldentaten” anknüpfen, aber sie geben ein durchaus erfreuliches Lebenszeichen von sich. Den Durchbruch werden sie aber mit ihrem selbstbetitelten Album nicht schaffen, vor allem weil sie damit bei den Jüngeren garantiert nicht landen können. Bei den Älteren unter uns, die die TYGERS OF PAN TANG noch aus den Jugendzeiten kennen, dürften sie aber durchaus Punkten.
Licht und Schatten wechseln sich ab, wobei die lichten Momente eindeutig überwiegen! Für Fans und Nostalgiker durchaus zu empfehlen, wer diesen Oldschool-Style mag, der könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen. (AMAZON)
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