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Vice - Veni Vidi Vice

Veni Vidi Vice (CD, Album) Plattencover


Release Info: 2017 - Lictoc - Full Length
Band Info: Deutschland - 1987 - Hard Rock
Bewertung: 8   


Songs:

1. Hot Summer Night Party
2. Dirty Mind
3. Where Do I Belong
4. You Bother
5. Only Love Can Heal The World
6. Open Eyes
7. The Joker
8. Turn It Up
9. Not What It Seems
10. My Way

So schade es auch ist, wird das Fazit der Rezension zu „Veni Vidi Vice“ lauten: Früher war alles besser. Und das können die Mannen um das einzig verbliebene Bandmitglied - Gitarrist und Produzent Chris „Yps“ Limburg - wahrscheinlich nicht (mehr) hören, aber was soll man machen? Alben wie „Made For Pleasure“ (1988) und „Second Excess“ (1990) haben Spaß gemacht und verströmten samt passender Outfits, Frisuren und Gepose bayerisches Kalifornien-Feeling. Dieser Vibe ist im Jahr 2017 nicht mehr existent. Trotz des coolen und selbstbewussten Wortspiels im Titel bietet „Veni Vidi Vice“ keinen starken, sondern eher durchschnittlichen Hardrock. Mal denkt man an eingängige Kid-Rock-Hits (´Where Do I Belong´), mal wird gerappt (´Turn It Up´), mal gecovert ´(´The Joker´), mal neu aufgenommen (´Hot Summer Night Party´) -  alles auf annehmbare Weise, aber leider ist nichts richtig mitreißend. Wie man es macht, macht man es falsch: Hätten VICE versucht, genau wie früher keyboardlastigen Poser-Metal zu spielen, hätte es wohl ebenso wenig funktioniert. Dafür hat neue Musik viel zu selten eine Chance gegen die nicht immer faire, aber oft glorreiche Erinnerung an früher. Wieder mal hat der Fluch der Achtziger zugeschlagen. (ROCK HARD 5 / 10)

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